05.04.2021. Kapriolen. Sonnenverwöhnte Südpfalz im Schnee.

SÜDPFALZ. In meiner Kindheit und auch noch Jugend war das nichts Außergewöhnliches, dass es im April immer noch mal geflockt hat. Aber, wenn Du das 30 Jahre lang nicht mehr gesehen hast, ist das schon überraschend, was gerade heute an Ostermontag Petrus uns da beschert.

Zwischen Palme und Olivenbaum ist an Chillen im Strandkorb heute nicht zu denken ...

Südpfälzer Blütenpracht im Schneegestöber.

SÜDPFALZ. Der zwar von den Wetterfröschen angekündigte, aber – zumindest von mir – nicht ganz so ernst genommene Wintereinbruch überrascht einen dann doch.

Bereits an Fasnacht (+ 21 Grad) habe ich die eingelagerten mediterranen Pflanzen aus dem Schuppen geholt. Bisher haben sie alles gut überstanden. Selbst die beiden gut tragenden Zitronenbäume.

Nun denn, ein, zwei Tage leichten Nachtfrost überstehen die wärmeliebenden Pflanzen allemal. Aber es soll noch kälter werden. Und das auch noch über mehrere Tage …

25 Zentimeter Schnee über Nacht.

Übrigens. Die derzeitigen Wetterkapriolen erinnern mich an einen Urlaub in Bayern. Auf dem Rückweg von Neuschwanstein auf dem Weg retour in die Pfalz bin ich in Oberammergau hängen geblieben.

Auch April. Ebenso um die 20 Grad. Zimmer für die Übernachtung gebucht. Abends in der urigen Kneipe gesessen. Da hat sich die Bedienung, eine waschechte Einheimische, über die Wetterfrösche lustig gemacht, die Schnee angekündigt hatten. „Ja, moi, wo gibd's denn so woas?“ Am nächsten Morgen lagen 25 Zentimeter. Und ich hatte schon die Sommerreifen aufgezogen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte … Ski heil. Fotos. rw.