06.03.2021. Fastenzeit. Tagebuch. Tag 18. TK-Kost. Hausgemacht.

Von Robert Wilhelm.

PFALZ. Es ist Samstag. Und irgendwie fühle ich mich nicht wirklich leichter als am Montag. Vor dem sonntäglichen Stieg auf die Waage habe ich schon etwas Mores. Dabei war ich wirklich diszipliniert – glaube ich wenigstens. Lassen wir uns überraschen. Zuletzt war ich bei 82,9 Kilogramm (1,77 Meter). 82 glatt sollten es morgen nach Plan schon sein.

Schlicht, einfach und trotzdem lecker. Pürierte Gemüsesuppe - mit einem Spritzer Maggi ...

PFALZ. Ja, es ist Samstag, Einkaufstag. Im Supermarkt. Fast alles andere hat ja noch immer zu. Gut, dass mein Kleiderschrank einigermaßen auf solch eine Notzeit ausgerichtet ist. Eine neue Jeans könnte ich aber schon gebrauchen. Allein des Einkauferlebnisses wegen.

Zurück zum Einkaufssamstag. Der Wecker klingelt dann nicht wie sonst um 5.30 Uhr, sondern zwei Stunden später. Dazu kommen das Einkaufen und heute Mittag ruft noch der Garten für eine Stunde. Da bleibt nicht viel Zeit zum Kochen. So habe ich kurzerhand in der Gefriertruhe gewühlt.

Auf Vorrat kochen.

Ihr wisst ja, bei mir wird nix weggeschmissen UND des Öfteren auch auf Vorrat gekocht und dann eingefroren. Der Samstag ist für die Verwertung ein dankbarer Tag. Ich habe eine Tüte Gemüsesuppe gefunden. Nach dem Auftauen auf dem Küchentresen dauert es keine zwei Minuten zum Aufwärmen. Dazu ein Körnerbrötchen. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge ...

Die Zutaten sind sowas von banal, wie eine Gemüsesuppe nun mal zu sein hat. Das klassische Suppengrün aus Lauch, Sellerie, Karotten und Peterle. Dazu kommen noch Kartoffeln und eine Hand voll Cocktailtomaten, entsprechend mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Zum Nachtisch gibt es noch einen Apfel.

Zwei Kleinigkeiten fehlen noch.

Halt. Zwei wesentliche Kleinigkeiten habe ich vergessen zu erwähnen. Da ich mit einer Halb-Saarländerin verheiratet bin, darf beim Servieren auf dem Tisch eines nicht fehlen. Richtig. Das Fläschchen Maggi. Die Kultwürze. Und damit auch unsere Jüngste die Suppe isst, wird den „Brocken“ nach dem Kochen mit dem Mixstab zuleibe gerückt. Das lässt sich von der Konsistenz her auch besser einfrieren. So, ich muss jetzt los, einkaufen. Bis morgen. Fotos. rw.