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07.12.2023. Von der Kita Pusteblume. Und 'nem Fehde-Handschuh …

Es gibt Streit zwischen der Stadt BZA und der Lebenshilfe SÜW über die Kostenanteile für die Kita Pusteblume in der Danziger Straße. Foto. rw.

Es gibt Streit zwischen der Stadt BZA und der Lebenshilfe SÜW über die Kostenanteile für die Kita Pusteblume in der Danziger Straße. Foto. rw.

Von Robert Wilhelm.

BZA. Oh weh. Es brodelt. Gewaltig. Lebenshilfe SÜW kontra Stadt BZA. Nimbus der Unantastbarkeit wegen des Kümmerns um Benachteiligte. Versus Sündenbock für alles, namens Stadt. Doch der letzteren reicht es nun. Aber ganz dicke. Stadtbürgermeister Hermann Augspurger ist sauer. Stinksauer. Auf die Geschäftsführerin der Lebenshilfe SÜW mit Hauptsitz in Offenbach, Marina Hoffmann. Es geht um die Kita Pusteblume in der Danziger Straße, deren Trägerin die Lebenshilfe ist. Und die Lebenshilfe will Geld. Viel Geld von der Stadt. Rund 300.000 Euro.

Über den Sachverhalt unterrichtete am gestrigen Mittwochabend Stadtchef Augspurger in öffentlicher Sitzung den Haupt- und Finanzausschuss im Hinblick auf die Stadtratssitzung am Donnerstag kommender Woche.

Stein des Anstoßes.

Es geht – wie kann es auch anders sein - um's liebe Geld. Und das Ganze hat mittlerweile schon ein bisschen, oder auch mehr, den Charakter einer bedeutungsvollen Symbolik aus alten Zeiten angenommen. Nämlich den des Hinwerfens des Handschuhs vor die Füße des Gegners. Eine Fehde? Hierbei ist nun die Frage, ob die Stadt gedenkt, ihn aufzunehmen. Man wird sehen. Gesprächsbereit sei man nach wie vor. Aber nicht auf diese Art und Weise, so Augspurger.

Die momentane Situation.

Laut Stadtbürgermeister Augspurger verlange die Lebenshilfe von der Stadt, sämtliche Kosten der Kita Pusteblume zu übernehmen. Genannt Vollkostenzuschuss. Grundsätzlich sei die Stadt, wie andernorts ebenso üblich kostenpflichtig, was die Sachkosten betreffe. Das allerdings anteilig. Und nicht vollständig. Des Weiteren rechne die Lebenshilfe Personalkosten hinzu, was nicht Sache der Stadt sei. Zudem würden in der Kita Pusteblume Kinder mit Beeinträchtigung betreut, was wiederum aus einem nicht städtischen Topf zu finanzieren sei.

Vertrauliche Vertragsinhalte via E-Mails gestreut?

Die Geschäftsführerin hingegen stelle sich einfach hin und fordere alle Kosten bei der Stadt ein. Und nicht nur das. Sondern, sie streue vertrauliche Vertragsinhalte und Absprachen in ein breit gefächertes E-Mail-Adressen-Netzwerk, um die Stadt BZA ins schlechte Licht zu rücken. Das geht gar nicht, so Augspurger.

Angemerkt.

Lebenshilfe- SÜW-Geschäftsführerin Marina Hoffmann ist unter anderem studierte Juristin.

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