22.02.2021. Tagebuch. Fastenzeit. Tag 6. Überraschung …

PFALZ. So, gestern, habe ich mich am sonntäglich erlaubten Fastenbrechen ergötzt. Und mächtig gevespert beim Saison-Angrillen. Eigentlich steige ich nur sonntags auf die Waage … und? Ich bin überrascht. Vom Ergebnis.

Heute gibt es Spaghetti mit Gemüse-Carbonara. Es ist Montag. Nach dem Fastenbrechen am Sonntag wird der Gürtel jetzt wieder enger geschnallt.

PFALZ. Meine Zweifel über den Systemwechsel vom Schweizer Fastenmodell (auch sonntags entbehren) auf das allgemein üblich erlaubte Fastenbrechen an den Sonntagen umzusteigen, haben sich zerstreut.

Und ich bin aus Neugierde gleich heute Morgen wieder auf die Waage gestiegen. Und siehe da. Sonntagmorgen war ich (1,77 Meter) bei 84 Kilogramm. Heute, Montagmorgen, ebenfalls bei 84 Kg. Sapperlott. Und das nach einem Lachsfilet, einer groben Bratwurst mit reichlich Ketchup und Currypulver und in Olivenöl getränktem Knobi-Brot. Fazit. Feistig geschlemmt, nichts zugenommen. Ich bin motiviert, das sonntägliche Fastenbrechen fortzusetzen.

Was will mir der liebe Herrgott damit sagen?, frage ich mich. Wohl einfach nur, was der Erfinder der modernen Medizin und der Tabletten-Darreichung, Paracelsus, immer betonte, ich aber nur allzu gerne vergesse: „Alles in Maßen.“ Punkt. Nicht ganz. Ein Satz meiner Großmutter gehört noch dazu: Iss, was Dir schmeckt. Dann bleibst Du gesund. Jetzt Punkt.

So, was gibt es heute?

„Carbonaraaa“ heißt der Song der Neuen-Deutschen-Welle-Band „Spliff“ aus den 1980ern. Und genau das gibt es heute. Selbstverständlich fleischlos, Spaghetti mit Gemüse-Gemisch aus Tomaten, Paprika und Peterle. Die Kalorien muss ich erst noch ausrechnen. Weiterhin fröhliches Fasten. Fotos. rw.