24.01.2023. Dörrenbach. Denn sie wissen nicht. Was sie tun.

Wer sitzt in Zukunft als Ortsbürgermeister im Dörrenbacher Rathaus?

Wer sitzt in Zukunft als Ortsbürgermeister im Dörrenbacher Rathaus?

Eingeordnet. Von Robert Wilhelm.

DÖRRENBACH. „Nach soviel Halbwissen und Verdrängung auf Facebook sehe ich mich veranlasst einige Dinge mal ins richtige Licht zu rücken.“ Das verbreitet Ronny Sing. Seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe Interessengemeinschaft Dörrenbach (IGD). In der Nacht von Montag auf Dienstag in Facebook. Hilfloser kann man vielleicht wegschwimmende Felle kaum glatt bürsten.

Offensichtlich Verzweiflung pur ob der Kandidatur seiner Lebensgefährtin Andrea Zenker, die nicht für die IGD, sondern mit Gutheißung des CDU-Landrates Dietmar Seefeldt, der sich mit merkwürdiger Begründung gegen die eigene christdemokratische Kandidatin Cornelia Hahn-Oerther ausgesprochen hat, ins nun viellecht vollends im Vorfeld verlorene Rennen geht. Nun denn. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Das letzte Wort hat der Wähler.

Am Ende dieses Artikels drucken wir wortwörtlich die Verlautbarung von Ronny Sing ab. Und unser Artikel ist kurz. 3 Dinge. Wer verbreitet hier Halbwahrheiten? Wer schaut nur zurück und nicht nach vorne? Und wer verbreitet das alles im Netz und kündigt an, nicht auf Nachfragen im selben reagieren zu wollen? Meine Meinung. Hilflosigkeit pur. Peinlicher geht es nun wirklich nicht.

Ronny Sings Schreiben im Wortlaut.

Zitat Anfang. „Wahl des Ortsbürgermeisters/meisterin am 29.01.2023 Nach soviel Halbwissen und Verdrängung auf Facebook sehe ich mich veranlasst einige Dinge mal ins richtige Licht zu rücken. Wir von der IGD sind damals mit viel Enthusiasmus zur Wahl angetreten. Offenheit, Transparenz, fraktionsübergreifende Zusammenarbeit waren für uns ganz wichtig. Und wir wurden gewählt. Trotz mehrfacher Versuche dies umzusetzen wurden wir immer wieder vom Dreiergespann ausgebremst. Fast drei Jahre habt Ihr Euch über die Arbeit und den Stillstand an der Ortspitze aufgeregt. Damit es nicht vergessen wird / so that it is not forgotten Hundesteuer: Neben uns waren noch zwei weitere Gemeinderatsmitglieder gegen die unmäßige Erhöhung. Aussagen wie „Wer sich das nicht leisten kann braucht keinen Hund“ O-Ton eines jetzigen Bewerbers. Damals hat man dann angefangen uns zu meiden und uns Informationen vorzuenthalten wegen unserer oppositionellen Meinung. Doppelhaushalt 21/22: Nach dem wir dem desaströsen Haushalt nicht zugestimmt haben. Da alleine das Zustandekommen, der Umfang und die Informationsweitergabe mehr als fraglich waren. Auszug aus der Haushaltsvorlage „Verfünffachung der Pro Kopfverschuldung“ Hat man mit viel Getöse und Tamtam die Fraktion verlassen. Heute will man davon nichts mehr wissen. Eselsbühne: Nach dem uns klar wurde was da läuft, haben wir fast zwei Jahre lang versucht diese Art der Übernahme der Eselbühne zu verhindern. Alle unsere Erkenntnisse und aufzeigen fragwürdiger Praktiken wurden ignoriert. Nachdem der Ortsbürgermeister dann sein wahres Gesicht und seine Loyalität gegenüber seinen Mitstreitern unter Beweis gestellt hat, hat man seinen Posten hingeschmissen. Um die anstehenden Aufgaben und Arbeiten nicht liegen zulassen haben wir versucht den Ersten Beigeordneten zu stellen. Da aber die Mehrheit des Gemeinderates noch hinter dem OB stand hat man dies erfolgreich verhindert. Beim zweiten Anlauf, nachdem klar war, dass es den Ortsbürgermeister nicht mehr geben wird, hat man dann bewusst den Termin, für die Sitzung zur Wahl des 1. Beigeordneten, so gelegt, dass wir noch im Urlaub sind und nicht mitstimmen können. Denn sonst würde der 1. Beigeordnete heute nämlich Zenker heißen. Soviel zur Fairness. Beim Neujahrsempfang hat Andrea, kurz vor Schluss, den Moderierenden im Stillen darauf hingewiesen noch den Toten zu gedenken. Fair wäre gewesen sich dafür zu bedanken, da man aber Mitbewerber ist, hat man es lieber gelassen. Wir haben nie die Zusammenarbeit, wenn es gut war fürs Dorf verweigert, egal von wem der Vorschlag kam. Wer noch mehr wissen will oder Fragen hat, weiß wo ich wohne und kann sich bei mir melden. Posts werde ich keine beantworten, ich stehe nur persönlich Rede und Antwort. PS: Opportunismus ist ein schlechter Freund.“ Zitat Ende.

Die Wahl.

Am kommenden Sonntag, 29. Januar, ist die Wahl zum Ortsbürgermeister in Dörrenbach. Es stehen 4 Kandidaten zur Wahl. Eine womögliche Stichwahl ist drei Wochen danach angesetzt. Die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge (dem Nachnamen nach). Cornelia Hahn-Oerther (CDU), Sven Krieger (Einzelbewerber), Peter Schleppi (Einzelbewerber), Andrea Zenker (Einzelbewerberin).

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