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29.03.2024. SPD. Ganz in Rot. Mit Yvonne Sarther.

Yvonne Sarther, hier bei einer Müllsammelaktion in ihrer früheren Heimatgemeinde Dellfeld, tritt für die SPD als Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Hinterweidenthal an. | Foto. Y. Sarther.

Yvonne Sarther, hier bei einer Müllsammelaktion in ihrer früheren Heimatgemeinde Dellfeld, tritt für die SPD als Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Hinterweidenthal an. | Foto. Y. Sarther.

Von Werner G. Stähle. HINTERWEIDENTHAL. Für die im Juni vakant werdende Funktion des Bürgermeister-Postens in Hinterweidenthal bewirbt sich auch Yvonne Sarther (SPD). Das teilen sie selbst und Andreas Wilde, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Wasgau gemeinsam mit.

Für ihre Kandidatur habe sie sich entschieden, da sie viele Möglichkeiten in dieser Kommune sehe und darauf aufbauen möchte, begründet die Kandidatin. Hinterweidenthal kann ein Ort der Zukunft sein. Es ist wichtig, hier entsprechend zu handeln um die Gemeinde weiter wachsen zu lassen."

Hinterweidenthals gegenwärtige Ortsbürgermeisterin Barbara Schenk, die das Amt seit 1999 ausübt und damit dienstälteste Ortsbürgermeisterin in ihrer VG ist, ließ den Verfasser wissen sie werde nicht zur Wiederwahl antreten.

Seit August in Hinterweidenthal.

Wie Yvonne Sarther (43) informiert, zog sie im August vergangenen Jahres mit ihrer Tochter nach Hinterweidenthal zu ihrem Partner Mirko Kindler. Zuvor habe sie in Dellfeld gewohnt und sich dort die letzten fünf Jahre als Mitglied im Ortsgemeinderat eingebracht sowie als Erste Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Zweite Vorsitzende des Gemeindeverbandes ZW-Land ihrer Partei fungiert.

Sie arbeite als Referentin für interne und externe Weiterbildung. Rund um das Thema Bildung engagiere sie sich auch in Vereinen. So sei sie unter anderem im Förderverein sowie dem Schulelternbeirat der IGS Thaleischweiler-Fröschen aktiv. In ihrer früheren VG sei sie im Schulausschluss tätig gewesen sowie als Gleichstellungsbeauftragte.

Gemeinde liebgewonnen.Entsprechend ihrem Engagement in der vormaligen Heimatgemeinde wolle sie sich nun in Hinterweidenthal einbringen. „Es gibt immer viel zu tun und genau das bewirkte in mir, mich für das Amt als Bürgermeisterkandidatin aufstellen zu lassen und mich hier in meiner neuen liebgewonnenen Ortsgemeinde einzubringen", begründet Yvonne Sarther. Sie wolle sich zusätzlich wieder als Gleichstellungsbeauftragte aktiv einsetzen und sei diesbezüglich in ersten Gesprächen mit Bürgermeister Patrick Weißler (VG Hauenstein) im Austausch. „Mir hat die Ausübung dieses Ehrenamtes immer sehr viel Freude bereitet und von daher möchte ich mich hier in der neuen Verbandsgemeinde mit den mitgebrachten Erfahrungen ebenfalls einbringen."

Hat schon einige Ideen.

„Die Anbindungen in Hinterweidenthal sind gut und es ist ein Ort der Ruhe, wo sich junge Familien niederlassen", stellt Yvonne Sarther fest. Den Kindern werde Zugang zur Natur ermöglicht und den Eltern gute Möglichkeiten geboten auf schnellem Wege zur Arbeit zu kommen. Nur brauche es weitere Anreize, wie den Ausbau der Digitalisierung sowie weitere Bauplätze. Zur Belebung der Gemeinschaft und der Hilfsbereitschaft untereinander wolle sie initiativ mitwirken. Hierzu habe sie schon einige Ideen wie regelmäßige Mehrgenerationentreffen, „denn Jung braucht Alt und Alt braucht Jung". Ebenso wichtig sei die Zukunft der Vereine zu unterstützen. „Vereine sind wichtig für ein aktives Dorfleben. Hier stelle ich vermehrt fest, dass es einfach am Zuwachs fehlt".

Bürgersprechstunde einrichten.

Es brauche für die Bürger eine Anlaufstelle, „denn aus diesem Kreis kann soviel Gutes an Ideen kommen". Das wolle sie in regelmäßigen Bürgersprechstunden aufnehmen. In ihrer früheren Gemeinde habe sie diverse Aktionen umgesetzt, sowie den Ortsverein ihrer Partei regelmäßig zur Ortsverschönerung aufgerufen. „Gerade in solchen gemeinschaftlichen Aktionen kamen tolle Gespräche auf, neue Bürgerinnen und Bürger brachten sich ein und konnten neue Impulse liefern, die einen Ort entwickeln können. Es braucht einfach die Kommunikation."

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