Weniger Geschäfte. Dauerhaft. Hamecker-Markt zum Kunstmarkt ausweiten.

BAD BERGZABERN. Das Geschäftesterben in der Innenstadt von Bad Bergzabern ist nicht aufzuhalten. Das sagt Zentrumsmanagerin Susanne Schultz im Stadtrat am Donnerstagabend. Eine Idee: Den Hamecker-Markt zum Kunstmarkt ausbauen.

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Blick auf den Ludwigsplatz vor der katholischen Kirche St. Martin

Bad Bergzabern. Ein belebter Marktplatz sieht anders aus. Das Ende der Fußgängerzone gibt ein noch traurigeres Bild ab. Klar, wenn kaum noch Geschäfte offen haben, kommen auch keine Leute.

BAD BERGZABERN. Eine Geschäftswelt wie in den 90er Jahren wird es nicht mehr geben, sagt Zentrumsmanagerin Schultz. Es gebe zwar positive Zeichen, allerdings müsse mehr gemacht werden. Insbesondere die Hauseigentümer müssten mehr mit ins Boot geholt werden, um zu sanieren. Stichwort Imagewerbung. Als Wohnort seien Bad Bergzabern und gerade die Innenstadt begehrt.

"Was Bad Bergzabern nicht geschafft hat, ist, sich positiv nach außen darzustellen." Standkraft, Image und Solidarität, anstatt einer reiner Händlergemeinschaft. Unter anderem: "dringend, dringend eine Webseite" des Handels. "Es kann nicht sein", sagt Schultz dazu. Es gilt überregional zu werben.

Projekte und Marketing sind teilweise "noch Fremdwörter". Die Hamecker-Zeitung war kein Quatsch, sondern gezieltes Marketing - "wir waren die erste Stadt in Deutschland", die so ein Projekt gestemmt haben, meinte Schultz. Dazu kommen Identifikationsfiguren wie die Petronella und der Hamecker.

Apropos Hamecker: Der Hamecker-Markt, der vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde und jetzt aufgrund von Corona in jüngster Zeit ausgefallen ist, soll um den Faktor Künstler-Markt erweitert werden, schlägt Schultz vor. Text. rw. Foto. rw