Das Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von rund 40 Hektar und soll als halboffene Sumpflandschaft mit typischen Pflanzen wie Schilfröhricht, Weidengebüschen und Seggenrieden sowie Feuchtwiesen erhalten und entwickelt werden. Bis zu 60 Brutvogelarten kommen in dem Gebiet rund um den Kaltenbach vor. Die Gegend ist einen Rückzugsraum für die heimische Tier- und Pflanzenwelt und steht bereits seit 1980 als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz. Darüber hinaus ist darüber ist sie Bestandteil des Vogelschutzgebietes „Speyerer Wald, Nonnenwald und Bachauen zwischen Geinsheim und Hahnhofen“.
Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (Obere Naturschutzbehörde) hat das Gebiet in den Gemarkungen Kleinfischlingen, Freimersheim, Oberhochstadt und Niederhochstadt als Naturschutzgebiet zum 31. Mai offiziell ausgewiesen.Neben Landrat Dietmar Seefeldt waren viele Mitglieder der anerkannten Naturschutzverbände, Vertreter der tangierten Orts- und Verbandsgemeinden sowie Hannes Kopf, Präsident der SGD Süd, gekommen.
Seefeldt. „Besonders für die Vogelwelt ist der Kaltenbach-Bruch als Nahrungs-, Rast-, Überwinterungs- und Durchzugsgebiet von großer Bedeutung.“ Er dankte dem Naturschutzverband Südpfalz für seine intensiven Bemühungen, die dazu geführt haben, dass das Biotop nun den hohen Schutzstatus „Naturschutzgebiet“ hat. Dank ging auch an die Ortsgemeinde Kleinfischlingen, die die Feierstunde ausgerichtet hat. Die Landfrauen bewirteten die Gäste. Text. sp.