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26.01.2023. BüroLichtBlick. 2 Jahre. Landrat schaut vorbei.

Beim Austausch zur Arbeit des BürosLichtBlick. Von links. Gudrun Wagner-Scherer, Werner Ertel, Otto Börg, Seniorenreferent Rainer Brunck, Dekan Dietmar Zoller, Landrat Dietmar Seefeldt, Hans-Jürgen Konschak, Cornelia Greszer und Gisela Bähr. Nicht auf dem Foto ist Ursula Hagenbusch. Foto. KV. SÜW. Frei.

Beim Austausch zur Arbeit des BürosLichtBlick. Von links. Gudrun Wagner-Scherer, Werner Ertel, Otto Börg, Seniorenreferent Rainer Brunck, Dekan Dietmar Zoller, Landrat Dietmar Seefeldt, Hans-Jürgen Konschak, Cornelia Greszer und Gisela Bähr. Nicht auf dem Foto ist Ursula Hagenbusch. Foto. KV. SÜW. Frei.

BZA. Selbst brauchte er keine Beratung. Nein. Der Landrat war gekommen, um sich über die Hilfe für andere zu informieren, die geleistet wird. Im BüroLichtBlick in BZA. Die Ehrenamtlichen dieses Büros unterstützen hilfsbereit überall dort, wo ihre Mitmenschen beim Ausfüllen von Formularen, mit Schreiben von Versicherungen, Anträgen beim Amt oder dem Sortieren von Rechnungen und Verträgen alleine nicht mehr zurechtkommen.

Landrat Dietmar Seefeldt dankte den Frauen und Männern für ihr Engagement: „Sie bringen Ihre Zeit selbstlos ein, Sie bieten wahrlich Lichtblicke für andere, denen der Papierkram über den Kopf wächst."

Landrat lobt. Kennen jede Ecke der Bürokratie.

esonders beeindruckt zeigte sich Seefeldt von der Expertise, die die Ehrenamtlichen mitbringen. „Kaufmännisch, medizinisch oder juristisch sind Sie jeweils bewandert, kennen sich mit Miet- oder Sozialrecht aus. Zusammengenommen bilden Sie eine Beratungsrunde, die sich, und das sage ich voller Anerkennung, in jeder Ecke der deutschen Bürokratie auskennt, so habe ich den Eindruck nach meinem Besuch."

Der Seniorenreferent des Protestantischen Dekanats BZA, Rainer Brunck, erklärte dazu: „Wir arbeiten mit den Stärken der Menschen. Ich bin froh und stolz, dass so viele Engagierte dabei sind."Dekan Dietmar Zoller berichtete, dass die Problemlagen der hilfesuchenden Menschen immer multipler würden, viele kämen wegen einer Sache, „und dann ploppt das nächste und nächste auf". Auch von daher passt es also gut, dass verschiedene Schwerpunkte im Berater-Team abgebildet werden.
 
Beratung im Haus der Familie.

Das BüroLichtBlick ist „angedockt" an die Protestantische Kirchengemeinde BZA und nutzt barrierefreie Räumlichkeiten im Untergeschoss des Hauses der Familie in der Luitpoldstraße 22. Montags von 10 bis 12 Uhr ist in der Regel jemand persönlich vor Ort ansprechbar. Aber die gute Tat findet auch andernorts und zu anderer Zeit statt: in Form von Begleitung zu Behördenterminen, über Videokonferenzen sowie an anderen vereinbarten Orten, je nach Konstellation des „Falls". Ein Anrufbeantworter ist geschaltet für neue Anfragen, die dann je nach Inhalt auf die Beraterinnen und Berater verteilt werden.

Als Einzelkämpfer begonnen.

Die Hilfe im BüroLichtBlick wird unabhängig von Religions- oder Staatsangehörigkeit geleistet. Einfach, um andere zu unterstützen. Mit dieser Motivation hat auch alles angefangen. Werner Ertel wollte vor elf Jahren „etwas zurückgeben" und hat als Einzelkämpfer begonnen, Menschen beim Erledigen ihrer Post zu helfen. Diese gute Idee fand mehr und mehr Zulauf, der Berater- und Klientenkreis wuchs. Vor zwei Jahren, im Februar 2021, nahm dann das BüroLichtBlick seine Tätigkeit auf. Rund 65 Menschen sind bisher vom Büro betreut, ehrenamtlich mehr als 700 Stunden Einsatz erbracht worden.

Das BüroLichtBlick hat im November 2022 den Brückenpreis für bürgerschaftliches Engagement der Ministerpräsidentin erhalten.

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