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16.06.2024. Pfalzpreis. Ausstellung eröffnet.

Begeistert von der Resonanz auf den Pfalzpreis. Von links. mpk-Direktor Steffen Egle, Kuratorin Denise Kamm und Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder. Foto. Philip Nicolai. mpk.

Begeistert von der Resonanz auf den Pfalzpreis. Von links. mpk-Direktor Steffen Egle, Kuratorin Denise Kamm und Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder. Foto. Philip Nicolai. Mpk.

KL. Einen großen Andrang mit rund 200 Gästen, darunter nahezu alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler, verzeichnete das mpk, Museum Pfalzgalerie KL, zur Eröffnung der Ausstellung zum Pfalzpreis für Bildende Kunst. Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, Steffen Egle, Direktor des mpk, und Denise Kamm, Kuratorin der Ausstellung, eröffneten die Schau mit über 40 Werken von 23 Hauptpreis- und neun Nachwuchspreis-Kandidaten.

Die Ausstellung versammelt die Finalisten in der Bewerbung um den Haupt- und Nachwuchspreis. Wieder, der bereits zahlreichen Jurys zum Pfalzpreis vorsaß, betonte die Wichtigkeit und Wertigkeit des Preises. Mit weit über 300 Bewerbungen habe es im laufenden Wettbewerb die bisher größte Resonanz gegeben. „Ich freue mich über diese außerordentliche Resonanz.

mpk-Direktor Egle dankt Theo Wieder.

Auch Egle zeigte sich hochzufrieden. Er lobte die beachtliche Qualität der Kunstwerke. „Der Pfalzpreis ist ein wichtiges Förderinstrument für das Kunstschaffen in der Pfalz.“ Erstmals habe man den Positionen mit zwei Ebenen weit mehr Raum gegeben als zuvor. Der mpk-Direktor nutzte sein Grußwort für einen besonderen Dank an Theo Wieder, der zum letzten Mal in seiner Funktion als Bezirkstagsvorsitzender im mpk begrüßte.

Drei Leitthemen in der Ausstellung.

Denise Kamm, Kuratorin der Ausstellung, führte anschließend mit einem lebhaften Vortrag in die Ausstellung und das Ausschreibungsthema ein, verdeutlichte Herausforderungen in der Gestaltung des Ausstellungsprozesses. „Es ist notwendig, die Kunstwerke hautnah zu erleben, denn kein Blick in eine Datenbank oder auf ein Foto ersetzt die Erfahrung, die ein Kunstwerk in seiner Präsenz in einem auslösen kann.“

Die Werke seien so arrangiert worden, dass ein Dialog zwischen ihnen entstehen könne. Drei Leitthemen gäben Orientierung für die Besucher. Während sich eine Gruppe den strukturellen Veränderungen widme, insbesondere den Lebens- und Arbeitsverhältnissen, reflektierten andere den menschlichen Körper und die Beziehung der Menschen zu ihren technischen Assistenzsystemen. Auch der künstlerische Prozess als Transformation an sich finde Eingang.

Die Teilnehmer um den Hauptpreis.

Die Ausstellung gibt einen Querschnitt des künstlerischen Schaffens der Region. Für den Hauptpreis qualifizierten sich Christine Biehler, Thomas Brenner, Gabriele Engelhardt, Anne-Louise Hoffmann, Norbert Illig/Constanze Illig, Markus Kaesler, Rainer S. Kaufmann, Fabian Knöbl, Kerstin Mörsch, Veronika Olma, Mara Pollak, Michael Rausch, Hamdy Reda, Friedhelm Rettig, Gertrud Riethmüller, Keyvan Rooshanbin, Dominik Schmitt, Claudia Schmitz, Michael Volkmer, Marcel F. Weber, Elias Wessel, André Wischnewski und Rainer Zerback.

Im Wettbewerb um den Nachwuchspreis stehen Tim Abels, Danae Hoffmann, Valentina Jaffé, Oscar Lebec, Wiebke Meischner, Lilith Nikolai, Jonas Saling, Pia Treiber und Tino Zimmermann.

Öffnungszeiten des mpk.

Das mpk, Museumsplatz 1, ist donnerstags von 11 bis 20 Uhr und dienstags, mittwochs, freitags, samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Text. sp.

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