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16.02.2024. Equal-Pay-Day. Lohnlücke. Seit 3 Jahren unverändert. Online-Vortrag.

Die Gleichstellungsbeauftragten (v.li.) Lisa-Marie Trog (GER), Evi Julier (LD) und Isabelle Stähle (SÜW) weisen auf den Equal-Pay-Day hin. Foto. KV. GER. mda. Frei.

Die Gleichstellungsbeauftragten (v.li.) Lisa-Marie Trog (GER), Evi Julier (LD) und Isabelle Stähle (SÜW) weisen auf den Equal-Pay-Day hin. Foto. KV. GER. mda. Frei.

SÜDPFALZ. „Mental Load. Wenn ich nicht dran denke, tut es keiner!“ heißt die Online-Veranstaltung am Mittwoch, 6. März, 18.30 Uhr, die die Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise GER und SÜW sowie der Stadt LD anlässlich des Equal-Pay-Days organisieren. Stereotype Rollenbilder und unbewusste Denkmuster sorgen immer noch dafür, dass sich in einer patriarchalen Gesellschaft alle auf die Fürsorgearbeit von Frauen verlassen.

Im Online-Vortrag erklärt Speakerin und Autorin Laura Fröhlich das Konzept „Mental Load“ (mentale Belastung) und die Folgen für Betroffene. Im privaten wie öffentlichen Bereich stellt sie Lösungen vor und zeigt, wie Care-Arbeit – darunter versteht man das Sich-Sorgen und Sich-Kümmern – endlich fair verteilt und ausreichend geschätzt wird, und welche politischen Veränderungen notwendig sind, um die Belastung nachhaltig zu mindern.

Anmeldung.

Per E-Mail an frauenbuero@suedliche-weinstrasse.de

Frauen verdienen 18 Prozent weniger.

Frauen verdienen pro Stunde 18 Prozent weniger als Männer. Das ist das Ergebnis der neu veröffentlichten Statistik zum Gender-Pay-Gap aus 2023. In Zahlen sind das 20,84 Euro pro Stunde bei Frauen gegenüber 25,30 Euro bei Männern. Die Gründe sind vielfältig und komplex. Zum einen arbeiten Frauen überwiegend in schlechter bezahlten Branchen, in Pflege- und Care-Berufe oder in Jobs mit Zuarbeiterinnenfunktion, zum Beispiel Rechtsanwaltsfachangestellte. Zum anderen ist es der Erwerbsumfang. Frauen arbeiten oft in Teilzeit. Nicht weil sie sich mit dem Rest der Zeit ein schönes Leben machen, sondern weil sie unbezahlte Care-Arbeit leisten. Sie tun das für die Familie und tragen so zum Fortbestand der Gesellschaft bei. In der Folge minimieren sich die Karrierechancen.

„Diese Strukturen mit ungleicher Machtverteilung, die sich benachteiligend auf Frauen auswirken, müssen nicht hingenommen werden. Wir werden sie weiter aufzeigen, in den Fokus rücken und bekämpfen“, so die Gleichstellungsbeauftragten Lisa-Marie Trog (GER), Isabelle Stähle (SÜW) und Evi Julier (LD). Text. sp.

Im Netz.

www.kreis-germersheim.de/gleichstellung,

www.landau.de/gleichstellung,

www.suedliche-weinstrasse.de/gleichstellung

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