Dieser Aufforderung kam der junge Mann nach. Kurz darauf erhielt er eine E-Mail, dass er 300 Euro auf ein litauisches Konto überweisen soll, ansonsten würden seine Bilder an alle seine Instagram-Kontakte übersendet. Zunächst bezahlte er die 300 Euro. Als er aber um weiteres Geld erpresst wurde, entschloss er sich, bei der Polizei eine Strafanzeige zu erstatten.
Die Polizei informiert.
Das sogenannte Sextortion, also die Erpressung mit Nacktaufnahmen, ist für Cyber-Kriminelle eine lukrative Form des Betruges, so die Polizei. Sie drohen ihren Opfern in E-Mails mit der Veröffentlichung von intimen Bildern, Videos und anderen Daten. Wer sich verunsichern lässt, zahlt oft nicht nur einmal.
Die Polizei weist darauf hin. Zahlen Sie kein Geld. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf. Veröffentlichen Sie niemals intime Bilder von sich. Erstatten Sie auf jeden Fall eine Strafanzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen im aktuellen Fall laufen. Text. sp. Foto. Polizei. Frei.