Nach dem Hackerangriff in der Nacht zum 15. Januar kappte die städtische EDV-Abteilung am Mittwochmorgen aus Sicherheitsgründen alle Verbindungen zu den Schulen in städtischer Trägerschaft und führte unmittelbar in Zusammenarbeit mit dem externen Dienstleister, dem die technische Verwaltung der schulinternen Computernetzwerke obliegt, alle erforderlichen Maßnahmen durch. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden im internen städtischen Netzwerk keine Auffälligkeiten festgestellt.
Trojaner eingeschleust.
Nach eingehender Untersuchung durch den Dienstleister sind Verschlüsselungs-Trojaner auf die betroffenen lokalen Schulserver gelangt. Nach aktuellen Informationen liegen bisher keine Hinweise auf einen Datenabfluss vor.
Abi-Prüfungen nicht gefährdet.
Es wird sichergestellt, dass die gerade laufenden schriftlichen Abiturprüfungen nicht beeinträchtigt werden.
Die Forensiker des Landeskriminalamts (LKA) waren zur Unterstützung vor Ort und stehen mit dem Dienstleister sowie der Stadt SP im stetigen Austausch. Die Stadt SP arbeitet unter Hochdruck daran, die Situation zu stabilisieren. Text. sp. Foto. Pixabay. Frei.