Das Konzept.
Etwas Besonderes. Eine Mischung querbeet des sozialen und gesellschaftlichen Lebens und Kirchenarbeit. Die Kirche hat die Jahre lang leer stehende alte Druckerei zu neuem Leben erweckt. Von der Idee bis zur Eröffnung sind 5 Jahre vergangen. Und was am gestrigen Samstag der breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde, kann sich mehr als sehen lassen.
Im Erdgeschoss gibt es ein Sozialkaufhaus mit Artikeln querbeet. Von Kleidung, Schuhen über Decken, Matratzen, Geschirr, und, und, und. Im ersten OG sind unter anderem Zimmer für Obdachlose und Verwaltungsräume für die Kirchengemeinde und Diakonie untergebracht. Im zweiten OG gibt es einen Jugendraum. Und das Bistro Leporello lädt zum Verweilen ein.
Die Kosten.
Laut Dekan Zoller sind die Kosten für das von Architekt Jens Huck geplanten Projektes von ursprünglich avisierten 3,3 Millionen auf wohl letztlich 4,6 Millionen Euro gestiegen. Die Kirchengemeinde selbst musste „lediglich“ 1,6 Millionen aus eigenen Mitteln stemmen. Der verbleibende Löwenanteil setzt sich durch Spenden, Zuwendungen und Zuschüssen zusammen.
Hierbei dankte Dekan Zoller neben vielen Klein- und Privatspenden insbesondere der Dietmar-Hopp-Stiftung und dem Land RLP, das sich über das LEADER-Förderungsprogramm beteiligte, sowie bei etlichen weiteren Institution, die finanziell zur Finanzierung beigetragen haben.
Zoller. Haus mit Leben füllen.
Nach der langen Bauzeit, in der es für ihn durchaus schlaflose Nächte gegeben habe, beginne jetzt erst die richtige Arbeit. „Das Haus mit Leben füllen“, so Zoller.
Und welchen Stellenwert das Projekt hat, zeigte die Präsenz von Amts- und Würdenträgern. Unter anderem Ministerpräsident Alexander Schweitzer, Landrat Dietmar Seefeldt. Bürgermeisterin Kathrin Flory, Stadtbürgermeister Hermann Augspurger. Oder auch Oberkirchenrat Markus Jöckle. Text. rw.