Die rund drei mal sechs Meter große Illusion lässt den Blick scheinbar tief unter die Straße schweifen. Wer sich an den Fotopunkt stellt, wird selbst Teil des Kunstwerks und scheint auf einem schmalen Holzbrett über einem tiefen Abgrund zu balancieren. Auch der LDer Reiter und ein Straßenschild mit der Aufschrift „Königstraße“ sind Teil des Motivs. Das Kunstwerk lädt zum Staunen, Ausprobieren und Fotografieren ein.
Trotz Großbaustelle attraktive Einkaufstraße.
Die Aktion ist Teil des Baustellenmarketings und wird unterstützt durch Mittel aus dem Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“. Mit dem Kunstwerk möchten die städtische Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing in der Stadt-Leben-GmbH gemeinsam mit den Gewerbetreibenden der Königstraße zeigen: Auch während der Baumaßnahme bleibt die Einkaufsstraße lebendig, attraktiv und einen Besuch wert.
„Eine Baustelle bedeutet immer Veränderungen und bringt für Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende sowie Besucherinnen und Besucher Herausforderungen mit sich. Umso wichtiger ist es, die Königstraße auch während dieser Zeit positiv zu bespielen. Das 3D-Kunstwerk zeigt auf kreative Weise: Hier wird nicht nur gebaut, sondern die Königstraße bleibt auch während der Bauzeit lebendig“, betont Lena Dürphold, Geschäftsführerin der Stadtholding-GmbH, der Muttergesellschaft der StadtLeben.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 6.000 Euro und werden zu 90 Prozent aus Bundesmitteln gefördert.
„Mit unserem Baustellenmarketing möchten wir die Auswirkungen der Baumaßnahme für Handel und Gastronomie bestmöglich abfedern und gleichzeitig neue Besuchsanlässe schaffen. Das Kunstwerk ist dafür ein hervorragendes Beispiel: Es macht neugierig, sorgt für Aufmerksamkeit und lenkt den Blick auf die vielen Geschäfte und gastronomischen Angebote, die trotz Baustelle selbstverständlich erreichbar sind“, erklärt Martin Messemer, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt LD.
„Solche Aktionen zeigen, was möglich ist, wenn Stadt, Handel und Stadtmarketing gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt Nina Ziegler, Geschäftsführerin der Stadt-Leben. Text. sp.