Das Beispiel.
Ein Pflegedienst inmitten der Altstadt hat 3 Parkplätze. Direkt an der Firmenadresse entlang der Königstraße. Zumindest immer wieder so postuliert. Direkt vor seiner eigenen Bleibe. Und die man auch (verbal) zu verteidigen weiß, obschon jeder unbedarfte Fremde die P-Bucht als allgemeinen P-Raum einstufen würde. Das ist das eine. Das andere. Da gibt es die Park-Raum-Notsituation derzeit. Rund 20 bis 25 P-Plätze fallen aufgrund der Baustellen-Situation zwischen Engel und Alte-Druckerei-Baustelle weg. Gegenüber hat die Stadt rund weitere 15 P-Plätze an Wohnmobilisten abgetreten.
Auf den verbleibenden rund 40 Pkw-Stell-Plätzen tummeln sich derzeit recht viele Firmenwagen eben just des oben genannten Pflegedienstes. Unterdessen ist der angeblich firmeneigene P-Platz in der Königstraße verwaist (Samstagmorgen 9.41 Uhr). Während am selben Samstagmorgen (9.39 Uhr), gleich fünf Firmen-Fahrzeuge auf dem öffentlichen P-Platz stehen und – ungeschickterweise geparkt – gleich sechs Stellplätze belegen. Für was? Damit der eigene Firmen-Parkplatz frei bleibt? Nun denn. Es war Samstag. Das Ordnungsamt hatte frei. So frei wie der Firmen-Parkplatz wohl frei zu bleiben hat und die Mitarbeiter mit den Dienstfahrzeugen unweit woanders öffentliche Stellflächen blocken. Und das nicht nur am besagten, vergangenen Samstag mit fünf Fahrzeugen, sondern auch am heutigen Mittwochmorgen mit 4 Fahrzeugen. Und das zur Zeit, zu der noch der große Schloss-P-Platz schon für die Schausteller des Frühjahrsmarktes reserviert war und die Park-Not mehr als heftig ist. Gäste- und besucherfreundliches Parken sieht anders aus ...