Viele Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über das Gebiet zwischen Nordring und Industriestraße zu informieren und den Planungsstand zu kommentieren. Bereits zuvor hatte es einen Quartiersspaziergang und eine erste Zukunftswerkstatt gegeben. Die gesamte Beteiligung wurde vom Landauer Beteiligungsrat begleitet, der die Verwaltung bei der Gestaltung des Beteiligungsprozesses beraten hat.
Bis 14. April Vorschläge einreichen.
Die Veranstaltung war zugleich Auftakt des Beteiligungsverfahrens. Die frühzeitige Beteiligung läuft noch bis 14. April. Bis dahin können Bürger die Planungen einsehen und ihre Stellungnahmen abgeben. Per E-Mail an thiemo.sprenger@landau.de oder direkt im Baubürgerbüro in der Königstraße 21.
Bei der zweiten Zukunftswerkstatt zeigte die Stadt erstmals den Entwurf eines städtebaulichen Strukturkonzepts für das Quartier. Dieser baut auf den bisherigen Ideen und Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung auf. Ziel ist es, das Quartier weiterzuentwickeln, neuen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig mehr Aufenthaltsqualität und Grünflächen zu bieten.
Treffpunkte schaffen. Durch Aufwertung öffentlicher Flächen.
Das vorgestellte Konzept sieht unter anderem vor, öffentliche Räume aufzuwerten und stärker als Treffpunkte zu gestalten. So soll beispielsweise die nördliche Schlachthofstraße grüner werden. Neue Wegeverbindungen und Maßnahmen zur Anpassung an das Stadtklima sind ebenfalls geplant.
Neben einem Vortrag konnten sich die Teilnehmenden an einer „Wandzeitung“ informieren und ihre Einschätzungen abgeben. Auch Studierende der Hochschule KA präsentierten Entwürfe für das Quartier, die als Inspiration für die weitere Planung dienen.
Wie geht es weiter?
Im Mai soll das Strukturkonzept in den städtischen Gremien beraten werden. Danach wird der Bebauungsplan ausgearbeitet und erneut öffentlich ausgelegt. Erste Maßnahmen könnten ab 2028 umgesetzt werden. Text. sp.
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