Das Europa-Gymnasium hatte in den vergangenen Wochen Standorte für neue Bäume im Schulhofbereich ausgedeutet, geeignete Flächen vorbereitet und dabei gezielt hitze- und trockenheitsresistente Arten wie Platanen ins Auge gefasst. Die Schule brachte eigene Vorbereitungen, Ideen und Erfahrungen frühzeitig in das Vorhaben ein und legte die Planung Anfang Oktober der Kreisverwaltung vor.
Die Umsetzung erfolgte in mustergültiger Arbeitsteilung. Während die Kreisverwaltung in enger Abstimmung mit der Schule die Beschaffung und handwerkliche Umsetzung im Schulhof übernahm – wo im Rahmen der Maßnahme bereits fünf Platanen im Gesamtwert von rund 1.500 Euro gepflanzt wurden –, trägt die Schulgemeinschaft künftig die Baumpatenschaften zur Pflege.
Keine 3 Wochen von Planung zur Umsetzung.
Dazu Sabrina Brech, Leiterin der zuständigen Abteilung bei der Kreisverwaltung Germersheim: „Aufgrund der guten Vorarbeit und dem partnerschaftlichen Austausch zwischen Schule und Verwaltung, war es uns möglich, das Projekt kurzfristig umzusetzen. Nur 19 Tage nach den Planungen waren die Maßnahmen bereits vollständig abgeschlossen."
Über die Grenzen.
Über den Schulhof hinaus wächst das Projekt sogar grenzüberschreitend. Im Bereich des Haupteingangs des Hauptbaus folgen zeitnah zwei weitere Bäume. Symbolisch eine „deutsche" und eine „französische" Baumart, die von der Schule und dem Förderverein mit Unterstützung von Fördermitteln des Eurodistrict PAMINA (mit einer Maximaförderung von 1.000 Euro „PAMINA fürs Klima") verwirklicht werden. Weitere finanzielle Mittel konnte das Gymnasium unter anderem durch den Gewinn eines Nachhaltigkeitspreises einsetzen.
„Das Europa-Gymnasium zeigt, wie aus einer guten Idee schnell ein konkretes Projekt werden kann", erklärt abschließend der Erste Kreisbeigeordnete, Christoph Buttweiler. Text. sp. Foto. KV. GER. Frei.