Der Erste Stadtbeigeordnete Benjamin Burckschat begrüßte die Besucher und übermittelte die Grüße der verhinderten Stadtbürgermeisterin Carmen Winter. Pastoralreferentin Christina Wendel zeigte sich erfreut über die große Beteiligung von Menschen aller Generationen.
In ihrer Predigt stellte Wendel das Puzzleteil als Symbol für das menschliche Leben in den Mittelpunkt. Jeder Mensch sei Teil eines großen Ganzen und hinterlasse Spuren. Stirbt ein geliebter Mensch, bleibt eine schmerzliche Lücke zurück. Doch Erinnerungen, gemeinsame Erlebnisse und persönliche Verbindungen bleiben bestehen.
Harald Düx. Trifelsruhe ist mehr als ein Ort des Abschieds.
In seiner Schlussansprache würdigte Harald Düx die große Resonanz und insbesondere die Teilnahme zahlreicher Familien. Der Geschäftsführer der städtischen Trifels Natur GmbH ist zugleich verantwortlicher Revierförster für den Annweilerer Bürgerwald. Die kommunale Gesellschaft betreut neben dem rund 2.200 Hektar großen Stadtwald auch die Naturbegräbnisstätte Trifelsruhe.
Es sei der schönste Lohn für seine Arbeit auf der Trifelsruhe, so viele Menschen und insbesondere ganze Familien an diesem besonderen Ort begrüßen zu dürfen, sagte Düx. Die Naturbegräbnisstätte solle nicht nur Raum für Abschied und Trauer bieten, sondern auch Begegnungen ermöglichen und Erinnerungen lebendig halten.
Diesem Gedanken folgt auch die neue „Traumliege“, die Düx im Anschluss an die Andacht offiziell eröffnete.
Sie befindet sich hinter dem sogenannten Blattwerk, oberhalb der Lebenskreise, und ergänzt die bereits vorhandenen „HalteStellen“ auf dem Gelände.
Nach der Segnung durch Christina Wendel nutzten erste Besucher die Gelegenheit, die neue Traumliege auszuprobieren. Bei Gesprächen und einem kleinen Imbiss klang die Andacht aus.