Konkret geht es einmal um das Treppchen vom Kurpark in Richtung Kräutergarten unterhalb der Edith-Stein-Klinik. Seit Monaten ist es in desolatem Zustand, zum Teil sogar abgetragen. Des Weiteren geht es um eine kleine Brücke im Zuge eines Radweges vom Kurtal Richtung Blankenborn. Seit sage und schreibe mindestens einem Jahr ist der beliebte Radweg aufgrund der maroden Überbrückung gesperrt.
Das Spannende wird sein, ob, besser gesagt wie diese beiden Instandsetzungen überhaupt angegangen werden können. Denn der Haushalt der Stadt, in dem die Maßnahmen eingepflegt sind, muss erst noch von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Dazu muss der Etat zunächst einmal vom Stadtrat beschlossen und dann zur Genehmigung vorgelegt werden. Erst dann, also irgendwann, wenn erlaubt, könnten die beiden Kleinreparaturen im Rädchenwerk des essentiell Geld einbringenden Tourismusbereichs angegangen werden. So viel zum Thema Bürokratie-Abbau.
Konkret reden wir bei beiden Maßnahmen zusammengenommen um einen sehr, sehr niedrigen 5-stelligen Euro-Betrag. Der Image-Verlust einer Kurstadt, die im Laufe eines ganzen Jahres nicht in der Lage ist, ein paar Treppenplatten oder ein Holzbrücklein zu erneuern, ist dagegen pekunär nicht messbar. Vielleicht auch besser so. Text. rw.