Deutlich weniger Niederschlag.
Was zudem nicht mehr nur in Wetterfrosch-Kreisen Thema ist. Die geringen Niederschläge. Auch das kann Stefan Hitziger angesichts der Daten für den Südzipfel der Deutschen Weinstraße gegenüber suewpress.de bestätigen. Aber das Extrem sei bislang nur auf den März bezogen, bringt der Winzer die Werte für 2025 halbwegs ins Lot.
So gab es im März einen Rückgang der Niederschläge von 81 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel. Konkret fielen im März 10.8 Liter Regen, ansonsten sind es im Mittel etwa 60 Liter, so Hitziger. Das hört sich dramatisch an, ist aber bei der Berücksichtigung von Januar und Februar mit dem März zusammengenommen noch lange nicht so schlimm. So verzeichnet das erste Quartal eine Mindermenge an Regen von „lediglich“ 20,7 Prozent. „Das kann schon mal vorkommen“, sagt der Winzer. Daraus könne man nichts ableiten. Aber so langsam könnte es doch einmal regnen, gerade für das Anlegen neuer Weinberge. Dem stehenden Bestand an Reben mache die derzeitigte Trockenheit hingegen nichts aus.
75 Prozent mehr Sonnenschein.
Aufgrund der geringen Niederschläge ist auch die Sonnenscheindauer gestiegen. Im März lag sie bei 230 Stunden. Das Mittel liegt bei gerade einmal bei 131 Stunden. Das heißt ein Plus von 75,6 Prozent.
Der wärmste Ort Deutschlands im März. Plus 3,3 Grad.
Sonnenschein heißt zumeist Wärme. So war es denn auch. Mit 8,8 Grad im Mittel ist die kleine Kurstadt im Süden der Pfalz um 3,3 Grad im März vom langjährigen Mittel nach oben abgewichen und belegt den ersten Platz als wärmste Stadt in Deutschland, gefolgt von Essen-Bredeney (8,6 Grad) und dem West-End in Frankfurt mit ebenfalls 8,6 Grad Celsius.