In der Halle auf dem Gelände des Stadions in Herxheim finden insgesamt sechs Fahrzeuge Platz. Darüber hinaus verfügt sie über ein Hochregal mit 39 Palettenplätzen und kann autark, durch eine externe Stromeinspeisung und durch eine mobile Heizung, betrieben werden. Damit könne die Halle als sogenannter „Leuchtturm" in Notfallsituation, zum Beispiel bei einem Blackout, als Anlaufstelle dienen, wie das DRK mitteilt.
Kreis fördert Projekt mit über 350.000 Euro.
Das DRK hat die Halle gebaut und sich vertraglich verpflichtet, bis zu vier kommunale Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes unterzustellen und zu betreiben. Dafür fördert der Landkreis SÜW die Baumaßnahme mit einer anteiligen Förderung von 65 Prozent der Baukosten, was 355.000 Euro entspricht. Die Höhe der Förderung bemisst sich an der Anzahl der Stellplätze, die vom Katastrophenschutz des Landkreises genutzt werden.
„Durch diese gemeinsame Baumaßnahme gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein können wir unseren medizinischen Katastrophenschutz und unsere interkommunale Schnelleinsatzgruppe strategisch und zukunftsfähig ausbauen", sagte Landrat Dietmar Seefeldt bei der offiziellen Einweihung der Halle in Herxheim.
Brand- und Katastropheninspekteur (BKI) Jens Thiele ergänzte, dass der Kreis bei der Umsetzung seines Katastrophenschutz-Bedarfsplans bislang nur Bauprojekte gemeinsam mit den VGs bei Feuerwehrhäusern umgesetzt habe. „Mit einem Projekt gemeinsam mit einer Hilfsorganisation betreten wir Neuland. Der Bau der Halle in Herxheim hat gezeigt, dass auch dies gut funktionieren kann." Text. sp.