Bei einem Unternehmensbesuch verschaffte sich eine Delegation um Landrat Martin Brandl vor Ort ein Bild von der Innovationskraft und der Dynamik des ausgezeichneten „Hidden Champions“.
Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann 1950 in LD, bevor der Betrieb 1956 seinen Stammsitz nach Berg verlegte. Heute gehört die Firma zur international agierenden Ringmetall-SE-Gruppe, erläuterte Managing-Director Michael Krug, der in der Berger Unternehmensgruppe zusätzlich für Nordeuropa und Asien zuständig ist.
Weltweit tätig. Das Herz schlägt in der Südpfalz.
Obwohl das Unternehmen mittlerweile über ein globales Netz an Standorten verfügt, schlägt das Herz der Produktion nach wie vor in der Südpfalz. In Berg betreibt die Gruppe ihre größte Fertigung weltweit. Täglich verlassen zwischen 80.000 und 100.000 Spannringe das Werk. Über 4.000 verschiedene Spannringtypen hat die August-Berger-Metallwarenfabrik im Sortiment, um exakt auf die Anforderungen der internationalen Kundschaft einzugehen.
Produktqualität steht dabei an oberster Stelle. Wenn Fässer mit Gefahrgut transportiert werden, gibt es keinen Spielraum für Fehler. „Wir sind stolz, die Reklamationsquote auf unter 0,02 Prozent halten zu können“, so Krug.
Um den Standort nachhaltig zukunftssicher aufzustellen, erweitert der Metallverarbeitungsspezialist fortlaufend sein Portfolio. Längst liefert das Werk in Berg nicht mehr nur den einzelnen Ring, sondern versteht sich als Komplett-Systemlieferant für den gesamten Fasskopf, inklusive passender Fassdeckel und Dichtungen.
Zeichen stehen auf Wachstum.
Die Weichen für die Zukunft stehen klar auf Wachstum und Modernisierung. Das Unternehmen investiert derzeit Beträge in Millionenhöhe am Standort Berg und in der Region. Neben dem aktuellen Bau einer neuen Lagerhalle ist der Umzug der Verwaltung in das ehemalige Faurecia-Gebäude im benachbarten Hagenbach geplant. Parallel dazu wird die Produktion Schritt für Schritt weiter automatisiert.
130 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb.
Aktuell arbeiten 130 Mitarbeitende im Zweischichtbetrieb am Standort Berg. Mit der fortschreitenden Automatisierung und Expansion steigt auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Metallverarbeitung stetig an. Text. sp.