Was passiert ist.
Die Skulptur wurde Sonntagnacht von einem oder mehreren Unbekannten rundum mit dem deutschen Staatsbanner samt Bundesadler auf allen vier Seiten besprüht/bemalt. Am Montagmittag verhüllten 2 Personen das Ganze mit einem blauen Tuch/Packpapier, ließen das untere Gelb/Gold allerdings sichtbar. Bezug zur Ukraine? Am Abend war die Verpackung schon wieder entfernt. Der Bundesadler hob wieder seine Flügel. Am gestrigen Dienstagvormittag traf der Künstler und Schöpfer der Pirouette, Martin Schöneich, höchstselbt mit Farbeimer und Pinsel ein und stellte den komplett roten Ursprungszustand wieder her.
Das Ergebnis unserer Umfrage. Teilgenommen haben 111 Leser.
Die Fragestellung war. Sinngemäß.
- Die Deutschland-Fahne mit Adler so lassen?
- Oder wieder den Ursprungszustand herstellen?
Für das Belassen von Schwarz-Rot-Gold stimmten 86 Leser mit Ja. Dagegen stimmten 15 Leser.
Dann hat ein Leser in Eigeninitiative noch eine Option in unsere Umfrage eingefügt. Dergestalt, dass man die Skulptur bitte entfernen möge. Dafür entschieden sich 10 Leser.
Fazit & Appell. Nicht nur auf den Kreisel schauen.
Binnen 2 Tagen wurde die rein rechtlich zu betrachtete Sachbeschädigung am Objekt geheilt. Gut so. Es geht, liebe Stadt. Aber, wenn das da so schnell geht. Warum geht dann keine Beseitung des politisch motivierten Geschmieres an öffentlichem Eigentum 50 Meter weiter am Toilettenhäuschen am Bahnhof? Dort, wo tagtäglich nicht nur Einheimische bei Bus und Bahn ein- oder aussteigen, sondern auch viele Tagesausflügler und Touristen einen ersten Eindruck von der Kurstadt bekommen? Hm? Text. rw.