Tausende von Menschen strömten durch die doch lange Festmeile, gesäumt von Bauernmarkt-Beschickern aus der ganzen Region Pfalz, Elsass und Baden. Dass der Pfälzer Dialekt dem der Badenser stimmen- und anteilmäßig nicht gewachsen war, ist seit Jahren so. Und? Alles guud. Trinke mer ääner?
Der Andrang in diesem Jahr war besonders hoch, wenn man die Plätze und die autoblechbehafteten Straßen-/Feldwegeränder gesehen hat. Zum Teil kilometerweit Stoßstange an Stoßstange von Ost und West an den Einfallstraßen geparkt.
Und? Kein Stress. Weder bei der P-Platz-Suche, noch auf dem Fest selbst. In allen Situationen und Positionen überzeugt das Federweißenfest in Dierbach seit Jahren durch innere Ruhe, Freundlichkeit und vor allem Gelassenheit. Ob in den Höfen, den Weingütern, bei Ständen der Beschicker, den Imbiss-Buden oder am kleinen Soft-Eis-Wagen am Straßenrand. Willkommenskultur pur. Und das bei humanen Preisen. Der Klassiker an sich. 0,5-Liter-Riesling-Schorle. 4 Euro. Noch Fragen?
Fazit.
Liebes Dierbach. Wieder extrem gut gemacht. Euer Erfolgsrezept wird wohl weiter Dein Geheimnis bleiben. Aber mach weiter so. Es gibt sie noch. Die Oasen der friedlichen Feierlaune.
Das Federweißenfest.
Noch bis kommenden Montag wird in Dierbach das Federweißenfest gefeiert.