Exemplarisch. Der Verkauf des alten Rathauses der ersten Republik auf deutschem Boden. Der Rechnungshof RLP habe das gefordert, so Augspurger. Um die Finanzen der Stadt zu entlasten. Das Rathaus? Für einen Spottpreis von 330.000 Euro verschachert an einen privaten Investor, dem nach Informationen von suewpress.de auch für 3 Jahre die Gewerbesteuer erlassen worden sein soll? Zudem die Stadt noch die Notarkosten für den Verkauf alleinig getragen haben soll? Was ist mit dem Bahnhofsgebäude? Was ist mit dem Schloss? Ein Narr, wer das glaubt, dass der Rechnugshof nur das Rathaus genannt hat. Nun denn …
Was gestemmt wurde und unterstützt werden muss.
Wollen wir für diesen Rückblick mal nicht weiter bohren. Zu Recht hat der Stadtbürgermeister etliche Beispiele des sozialen Miteinanders und große Kraftanstrengungen in und für die Kurstadt gewürdigt. Allen voran den Werbekreis, der im Verbund mit den Vereinen das traditionelle Kurparkfest nicht nur gerettet, sondern ihm auch einen neuen Schub gegeben hat. Dann war da noch das Amberger Bierfest, das nach (Corona-)Jahren mit der Patenstadt hat unter der Regie von Hildegard Helmert endlich wieder stattfinden können. Und beim Weihnachtsmarkt im Schlossinnenhof „wurde noch eine Schippe draufgelegt“, geriet der Stadtchef schon ein wenig ins Schwärmen für die Veranstaltung mit in diesem Jahr besonders heimeligen Himmelsbeleuchtung durch Marvin Degner und Nico Sandhövel. Auch die Hamecker-Märkte (April bis Oktober) immer am ersten Freitag-Nachmittag des Monats an der Marktkirche erfreuten sich immer größerer Beliebtheit, so Augspurger.
Die Bauprojekte.
Nicht nur bei Festivitäten habe sich in 2024 viel getan in BZA, sondern auch baulich sei einiges bewegt worden und wird es immer noch. So sei der 2. Bauaubschnitt der Sanierung der Lessingstraße (rund ein Kilometer Länge) angegangen worden, die Sanierung des Engel in der Königstraße hat begonnen, der Kreisel am Bahnhof wurde mit einer Skulptur von Künstler Martin Schöneich versehen. Süffisant fügte der Stadtchef hinzu, dass sie sicher noch gestrichen werde. Die wegen Wasserrohrbruchs ausgefallene Kita Regenbogen sei saniert und wieder bezugsbereit.
Auf Tunnel-Öffnung vorbereiten. Leerstandsmangagement.
In Bälde stünden die Erweiterung des Gewerbegebietes Wernersgrund in Zusammenhang mit der Bundeswehrkasernen-Ausweitung an. Das Ganze in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kapellen-Drusweiler. Auch solle dem darbenden Einzelhandel mittels eines Leerstandsmangagement begegnet werden. Des Weiteren stehe die Sanierung des (undichten) Haus des Gastes an. Auch müsse sich die Stadt auf 2026 vorbereiten, wenn der Tunnel in Betrieb gehe, was Auswirkungen auf die Verkehrsströme in der Stadt haben werde.
Lob verteilte Augspurger an das Gartenamt und an die Stadtwerke. Aber auch nicht städtische Einrichtungen wurden gewürdigt. Unter anderem die Tafel unter Leitung von Mathilde David oder das Haus der Familie. Text. rw.