„Es reicht“, sagt er grinsend. Dabei heben sich die Enden seines Markenzeichens, dem gezwirbelten wilhelminischen Schnauzer. Er passt zum närrischen Mundwerk, die ein Hameckianer braucht, um Gehör zu finden. Stets keck im Ton, aber nie ehrabschneidend. Mal spitz, mal herrisch, mal süffisant, aber immer echt und ehrlich. So, wie er ist. Kein Blatt vor dem Mund. Mit einem Wort. Ein Original. Ein Original der KG Hameckia, der er treu bleiben aber nicht mehr auf der Bühne stehen will.
Der närrische Werdegang.
Passender kann man bei den Fasnachtern nicht anfangen. Seit 1969 ist Frank Naumann der KG Hameckia beigetreten. Von 1970 bis '72 fungierte der heutige 71-Jährige als Hofnarr. 1973 schließlich folgte das Debüt in der Bütt. Fast ein Muss. Die Prinzenrolle in der Kampagne 1985/'86 als Frank I. war vorprogrammiert.
Dem Elferrat zugehörig ist Naumann bereits seit 1976.Von 1994 bis 1998 war er Stellvertretender Sitzungspräsident. Von 1998 bis 2012 Erster Vorsitzender der Hameckia. Des Weiteren brillierte er aktiv mit Auftritten in den Gruppen „Die Gentlemen“, die „Schaumschläger“ (25 Jahre lang) und auch im Männerballett. Text. rw.