Gemalt. Auf den Rückseiten von Mehlsäcken.
Kunstwerke von einem Land aus der Dritten Welt. Faszinierend für uns verwöhnte West- und Mitteleuropäer, wie sich die Menschen/Künstler woanders auf dem Erdball zu behelfen wissen. So sind die ölfarbenen Bilder zum Teil auf die Innenseiten von stoffenen Mehlsäcken, die auf die Rahmen gezogen wurden, bemalt. Öl auf lebensspendender Leinwand. Authentischer geht es nicht. Und ein klares Signal. Kunst stirbt nicht. Bewegend. Belebend. Bewahrend.
Zum Künstler.
Nate Amevi Hubert ist Jahrgang 1969. Geboren in Togo. In der Hauptstadt Lomé. So sehr nach Künstlerleben sah es zunächst nicht aus. Solides war angesagt. Ausbildung zum Automechaniker. Dann 1994 entschied sich Nante, die Kunstschule des Beuys-Schülers Loko zu besuchen.
Nate schuf erzählerische Darstellungen des togolesischen Alltages und Zeichnungen zur afrikanischen Mythologie. Nate wurde bekannt. Insbesondere in Europa, hatte etliche Ausstellungen. Doch wie gesagt. Seit 2012 von der Bildfläche verschwunden. Text. rw. Foto. sp.