07.02.2025. Dümmer. Als die Polizei erlaubt. Die erste Geschichte.

Einen Großeinsatz von Rettungskräften löste am Donnerstag ein Mann aus Wollmesheim aus, weil er sehen wollte, ob bei einem Notruf tatsächlich jemand kommt ...

WOLLMESHEIM. Es gibt Vorkommnisse, da fehlen einem schier die Worte. Aber dafür wird es für den Missetäter richtig teuer. Gut so. So geschehen am gestrigen Donnerstagnachmittag in Wollmesheim.

Lesezeit: 44 Sekunden

Gegen 17:10 Uhr meldete ein 39-Jähriger im Bereich LD-Wollmesheim bei der Integrierten Leitstelle über die 112 einen Notfall. Danach wurde das Gespräch beendet.

Da von einer Gefahrenlage ausgegangen werden musste, wurden Kräfte der Polizei sowie des Rettungsdienstes an die Örtlichkeit entsandt. Da der 39-Jährige die Tür nicht öffnete, wurde zusätzlich die Feuerwehr zwecks Türöffnung hinzugezogen.

In der Wohnung konnte der 39-Jährige wohlbehalten angetroffen werden. Ein Notfall lag keineswegs vor. Vielmehr gab er an, dass er habe wissen wollen, ob auch tatsächlich jemand kommt, wenn er einen Notfall vortäuschen würde.

Der 39-Jährige wird sich nun in einem Strafverfahren wegen des Missbrauches von Notrufen verantworten müssen. Auch wird ihm der komplette Einsatz von sämtlichen im Einsatz befindlichen Kräften in Rechnung gestellt werden, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay. Frei.

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