Ein Gespräch mit den Künstlerinnen im Rahmen der Vernissage eröffnet die neue Ausstellung am Sonntag, 12. April, um 11 Uhr. Christine Kupperroth-Thomas und Christoph Heber (Kreismusikschule SWP) an Saxophon und Piano umrahmen die Vernissage.
Susanne Wadle.
Susanne Wadles Kunstwerke treten auf wie Alltagsobjekte. Scheinbar vertraut. Als Ausgangsmaterial nutzt sie Fundstücke. Mobiliar und Fragmentarisches, das in die Bildsprache der Künstlerin einfließt. Durch gezielte Veränderungen entrückt sie die Dinge dem Kontext unserer Welt. Sie verfremdet sie. Vertrautes wirkt rätselhaft-amüsant. Puppenbeine etwa dienen in überdimensionalen Blumen den Blütenblättern als Tentakel. Susanne Wadles Objekte sind Synthesen des scheinbar Unvereinbaren.
Corine Kleck.
Auch Corine Kleck findet ihre Quelle in der Erfahrung des Alltäglichen. Dieses wird neu interpretiert, verfremdet und verwandelt. Ihre Werke verbinden Häuslichkeit und Kunst, Trivialität und Kostbarkeit, Widerstand und Zerbrechlichkeit, Schwere und Leichtigkeit. Sie erscheinen als zeitgenössische Formen der Vanitas, die uns an die Fragilität und Vergänglichkeit allen Lebens erinnern. Sie erforscht die Sprache der Materialien. Wie in einer fantastischen Erzählung lässt sie hybride Formen entstehen.
Die Öffnungszeiten.
Interessierte können die Schau jeweils dienstags bis sonntags zwischen 15 und 18 Uhr bei freiem Eintritt besuchen. Text. sp.