Offiziell eröffnet wurde das neue Amt jetzt im Rahmen einer Feierstunde im Empfangssaal des Rathauses. OB Dominik Geißler, Bürgermeister Lukas Hartmann, Beigeordnete Lena Dürphold, Hauptamtsleiter Michael Götz und der neue Amtsleiter Stefan Krauch begrüßten dazu auch Vertreter des Stadtrates, der die Verwaltung im vergangenen Herbst damit beauftragt hatte, ein entsprechendes Amt zu gründen.
„Die Gründung dieses Amtes ist Vorsorge im besten Sinne. Die Einschläge kommen auch bei uns näher. Sei es durch die Folgen des Klimawandels, Versorgungsengpässe oder mögliche Störungen kritischer Infrastruktur“, betont OB Geißler.
Bislang war der Bereich Brand- und Katastrophenschutz Teil des Hauptamtes. Mit der Neuorganisation wird er herausgelöst und als eigenes Amt direkt dem OB zugeordnet. Damit verkürzt die Stadt Verwaltungswege und stärkt die Handlungsfähigkeit im Ernstfall.
Zwei Seiten der Medaille.
Hauptamtsleiter Michael Götz blickt mit gemischten Gefühlen auf die Veränderung: „Das hat für uns ein weinendes und ein lachendes Auge. Natürlich verlässt ein wichtiger Bereich das Hauptamt. Gleichzeitig ist es aber genau der richtige Schritt, um die notwendigen Verwaltungsstrukturen zu schaffen und Katastrophen künftig noch effektiver zu bewältigen.“ In den vergangenen Jahren habe sich die Abteilung stark professionalisiert. „Dass sie nun direkt der Stadtspitze unterstellt wird, ist auch eine klare Anerkennung dieser wichtigen Arbeit.“
Stefan Krauch in Verantwortung.
Das neue Amt wird von Stefan Krauch geleitet. Er sieht in der Neuaufstellung einen wichtigen Schritt nach vorn. „Wir schaffen jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen, damit unsere Teams ihre Arbeit noch besser machen können. So können wir schneller reagieren und den wachsenden Herausforderungen im Brand- und Katastrophenschutz noch effektiver begegnen.“ Text. sp.