ANNWEILER. Die „Justinianische Pest", modern benannt nach dem byzantinischen Kaiser Justinian I. (527–565), war eine der schlimmsten Seuchenkatastrophen, von denen Europa je heimgesucht worden ist. Das ist das Thema des nächsten Vortrages in der Reihe Junge Mittelalterforschung des Museums in Annweiler im Ratssaal der VG-Verwaltung am Mittwoch, 29. Juli. Referent ist Prof. Dr. Karl-Heinz Leven (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg).
Unter dem Titel „Die Weinpresse des Zorns." Die ‚Justinianische' Pest als Beginn des Mittelalters? schildert der Referent die Katastrophe anhand zeitgenössischer Zeugnisse und erklärt die wesentlichen Positionen der neueren Forschung, um Möglichkeiten und Reichweiten moderner Theorien aufzuzeigen. Text. sp. Foto. Museum. Frei.
Termin.
Mittwoch, 29. Juli, 18.30 Uhr, VG-Verwaltung, Messplatz 1, Annweiler. Der Eintritt ist frei, der Zugang barrierefrei.