Insgesamt gibt es in Landau aktuell 2.193 Betreuungsplätze für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt. Davon entfallen 2.132 Plätze auf die 34 Kindertagesstätten im Stadtgebiet, 25 Plätze auf die Kindertagespflege und 36 Plätze auf Angebote der Eingliederungshilfe.
Für Kinder unter zwei Jahren stehen derzeit ausreichend Betreuungsplätze zur Verfügung. Auch für Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt ist die Versorgung nach den umfangreichen Ausbaumaßnahmen der vergangenen Jahre weitgehend gesichert.
„Die Bedarfsplanung zeigt, dass wir in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den kirchlichen und freien Trägern viel erreicht haben“, betont Jugenddezernentin Lena Dürphold. „Gleichzeitig macht sie deutlich, wo wir weiter ansetzen müssen. Etwa bei der Mittagsverpflegung, beim Ganztagsausbau oder bei inklusiven Angeboten.
Zukunft. Ein Neubau und mehrere Erweiterungen.
Die Stadt denkt dabei schon heute an morgen: U.a. durch geplante Wohnbauprojekte wird der Bedarf an Betreuungsplätzen in den kommenden Jahren weiter steigen. Der Bedarfsplan sieht deshalb neben dem Ausbau bestehender Einrichtungen auch einen Neubau vor. Geplant sind unter anderem die Aufstockung der Kita am Fort um rund 40 zusätzliche Plätze, der Umbau der Einrichtung Horsthüpfer mit etwa 45 weiteren Plätzen sowie der Neubau einer Kindertagesstätte am Horstsportplatz mit rund 145 Plätzen. Hinzu kommen weitere Bau- und Erweiterungsmaßnahmen, um zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen und die Voraussetzungen für eine flächendeckende Mittagsverpflegung zu verbessern.
Über die Kita-Zeit hinaus richtet der Bedarfsplan den Blick auch auf die Betreuung von Grundschulkindern. Mit einer Betreuungsquote von knapp 70 Prozent verfügt Landau bereits über eine gute Ausgangslage für die schrittweise Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027. Text. sp.