08.07.2026 - Verabschiedet. „Mr. Wertstoff-Wirtschaft“. Rolf Mäckel.

Landrat Dietmar Seefeldt (links) verabschiedet den langjährigen EWW-Werkleiter Rolf Mäckel mit einem Präsent in den Ruhestand. Foto. KV. SÜW. Frei.

SÜW. Fast 49 Jahre in einer Verwaltung, davon 35 Jahre bei der Kreisverwaltung SÜW und davon wiederum acht als Werkleiter des Eigenbetriebs Wertstoff-Wirtschaft (EWW) tätig. Diese Zahlen kann Rolf Mäckel vorweisen, der am 30. Juni seinen letzten Arbeitstag vor dem Ruhestand hatte. 

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Als Werkleiter war er dafür verantwortlich, die Wertstoffwirtschaft an der SÜW umzusetzen und zu optimieren. Christoph Stöffler, zuletzt bei der Kämmerei der Kreisverwaltung beschäftigt, hat zum 1. Juli die Nachfolge Mäckels angetreten. Sein Stellvertreter ist, ebenfalls seit 1. Juli, Christoph Morio, der bereits seit mehreren Jahren beim EWW tätig ist.

Müllgebühren zwei Mal gesenkt.

Landrat Dietmar Seefeldt bedankte sich im Namen des Landkreises und der Bürger in einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit Büroleiter Sebastian Renner und Personalratsvorsitzendem Udo Baumgartner bei Mäckel für dessen unermüdlichen Einsatz. „Sie haben gemeinsam mit Ihrem Team dazu beigetragen, dass in Ihrer Zeit als Werkleiter gleich zwei Mal die Abfallgebühren gesenkt werden konnten. Das ist alles andere als selbstverständlich“, so der Landrat. 

Aktuell lägen die Kosten für die fünf am meisten genutzten Restmüllgefäße im Vergleich zu Anfang der 2000er-Jahre bei zwischen 49 und 56 Prozent des damaligen Niveaus. Beeindruckend sei auch, dass im EWW-Werkausschuss unter der Leitung von Mäckel die Beschlüsse ausschließlich ohne Gegenstimmen gefasst worden seien. Die Zusammenarbeit sei stets von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen.

Wandel der Wertstoffwirtschaft miterlebt.

Der heute 66-jährige Mäckel startete bei der Kreisverwaltung PS (heute Kreisverwaltung SWP) seine gehobene Beamtenlaufbahn und kam 1991 zur Kreisverwaltung SÜW, zunächst ins Rechnungsprüfungsamt. 1992 wechselte er zum EWW, dessen Leitung er 2018 übernahm. In seiner Zeit beim EWW erlebte er mit, wie stark sich die Wertstoffwirtschaft gewandelt hat. War früher noch die Rede von Müll, spricht man heute von Abfall, der bestmöglich verwertet werden soll. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft und Umwelt, aber auch im Sinne der Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler. Text. sp.
 

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