Zielsetzung ist, dass „die unterschiedlichen Belange und Bedürfnisse des motorisierten Individualverkehrs, der Radfahrenden, von Fußgängern, der älteren und der mobilitätseingeschränkten Menschen, von Kindern zu Fuß und auf Rollern und des öffentlichen Personennahverkehrs berücksichtigt und bestmöglich aufeinander abgestimmt" werden.
Einwohnerschaft soll einbezogen werden.
Wichtig sei ihnen „vor allem, dass die Bürgerschaft mitgenommen und frühzeitig über die einzelnen Schritte informiert wird. Die Erarbeitung soll ein Prozess sein, der die Einwohner mitnimmt und beteiligt", hebt Kerstin Riffel hervor, Sprecherin der Grünen im Hauensteiner Ortsgemeinderat.
Info-Veranstaltung zum Auftakt.
Im Anschluss an die Beschlussfassung soll in einem ersten Schritt eine Info-Veranstaltung für alle Interessierte angeboten werden, schlagen die Hauensteiner Grünen in ihrem Antrag vor. „Dabei sollen Anregungen und Vorschläge zusammen getragen werden, die bei einer Konzepterstellung durch externe Dritte beziehungsweise ein zu beauftragendes Fachbüro berücksichtigt werden sollen.
Nach der Info-Veranstaltung soll die Verwaltung ein Interessenbekundungsverfahren durchführen bei dem sich interessierte Fachbüros melden können. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob und welche Fördermöglichkeiten gegebenenfalls in Frage kommen könnten. Auf dieser Grundlage berät und beschließt der Gemeinderat dann über die Ausschreibung für ein integriertes Verkehrskonzept. Dies soll jedenfalls in 2026 erfolgen."
Verkehrspolitik muss ganzheitlichem Konzept folgen.
„Die Fraktion der Grünen hatte ja bereits bei den Haushaltsberatungen für die Jahre 2025 und 2026 je Jahr 20.000 Euro für ein Verkehrskonzept beantragt und zusammen mit der Wählergruppe Hääschde beschlossen", heißt es in der Begründung zum aktuellen Antrag. „Nachdem nun der Haushalt soweit genehmigt ist, soll ein entsprechender Grundsatzbeschluss den Erarbeitungsprozess für ein integriertes Verkehrskonzept starten." Verkehrspolitik in Hauenstein müsse, „anders als in der Vergangenheit, einem ganzheitlichen Ansatz und Konzept folgen und nicht hier und dort mal ‚etwas machen'", betont Kerstin Riffel.