Worst Case. Amputation.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) und das Diabetische Fußsyndrom gehören zu den häufigsten und zugleich folgenschwersten Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus. Während die PAVK durch Verengungen oder Verschlüsse der Beinarterien zu einer verminderten Durchblutung führt, bleiben beim Diabetischen Fußsyndrom aufgrund von Nervenschädigungen Verletzungen oder Druckstellen häufig unbemerkt. Die Folgen können schwerwiegende Wunden und im schlimmsten Fall Amputationen sein. Wie sich beide Krankheitsbilder unterscheiden, welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen und wie Betroffene durch eine frühzeitige Vorsorge Komplikationen vermeiden können, ist Thema des Vortrags.
Zur Person.
Referent Rümenapf hat die Gefäßchirurgie in Deutschland über mehr als ein Vierteljahrhundert maßgeblich geprägt. In seiner 26-jährigen Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus SP entwickelte er die Abteilung zu einer bundesweit anerkannten Fachklinik. Der vielfach ausgezeichnete Gefäßchirurg gilt als ausgewiesener Experte für die Behandlung von Gefäßerkrankungen bei Menschen mit Diabetes und engagiert sich seit vielen Jahren in wissenschaftlichen Fachgesellschaften sowie bei der Entwicklung medizinischer Leitlinien. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay.