Der Grund dafür, dass Bürger zu viel bezahlt haben, liegt darin, dass sie automatische Daueraufträge eingerichtet hatten/haben. Da die Müllgebühren im vergangenen Jahr allerdings deutlich gesunken sind, passte der Betrag des Dauerauftrages nicht mehr.
Rund 40.000 Gebührenzahler entrichten Gebühren an den EWW. Bereits 85 Prozent davon nutzen bereits die Vorteile eines SEPA-Mandats (früher bezeichnet als Bankeinzugsermächtigung). Mit dem SEPA-Mandat passen Zeitpunkt und Abbuchungsbetrag immer zur Rechnung.
110.000 Euro zu viel bekommen.
„Allerdings ist noch eine relativ hohe Anzahl von Daueraufträgen eingerichtet, mit denen die Gebühren bezahlt werden", so Werkleiter Rolf Mäckel. „Dies bedeutet oftmals zwar eine fälligkeitsgenaue Überweisung, leider aber auch, wenn die Beträge nicht an gesenkte Gebühren angepasst werden, eine Überzahlung." Konkret sei aufgrund der stark reduzierten Gebühren ab 2024 durch Daueraufträge insgesamt eine Summe von über 110.000 Euro mehr an den EWW überwiesen worden als in den Bescheiden gefordert worden war.
Buchhaltung hat die Überzahlungen zurücküberwiesen
Aus verschiedenen Gründen sei ein Übertrag ins neue Jahr wenig praktikabel gewesen, so Mäckel, sodass die zu viel gezahlten Beträge an die betreffenden Personen zurücküberwiesen worden seien. Dabei sei es um über 3500 Einzelüberweisungen gegangen. „Alle Rücküberweisungen mussten jeweils einzeln geprüft und vorgenommen werden."
KV. Besser SEPA-Mandat erteilen.
Sinnvoll sei es, appelliert Werkleiter Mäckel, statt eines Dauerauftrages oder einer Einzelüberweisung besser ein SEPA-Lastschriftmandat zum Begleichen der Abfallgebühren zu nutzen. Text. sp. Foto. Pixabay. Frei.