11.03.2026 - Freibadsaison. Stark eingeschränkt. Zeitlich. Und personell.

Zu allen Problemen im Freibad BZA kommt noch ein Fragezeichen zum Betrieb des Nichtschwimmerbeckens. Aufgrund der beeinträchtigten Technik kann ein Bereich bei der Wasserrutsche nicht so richtig umgewälzt werden. Das Problem gab es schon im vergangenen Jahr. Damals hat das Gesundheitsamt sein Okay gegeben. Foto. rw.

Von Robert Wilhelm. 

BZA. STEINFELD. Waren die jüngsten Freibadsaison-Jahre im Rebmeerbad in BZA schon alles andere als eine Freude, wird es in 2026 nicht unbedingt besser werden. Die Diskussion und der politische, mit persönlichen Animositäten gespickte und zuweilen in aller Öffentlichkeit mit teils ehrabschneidenden Äußerungen ausgetragene Streit um die knie-schlottrige und blau-lippige Beheizung des Wassers auf nur 21 Grad lassen wir hier mal außen vor. Schauen wir auf das, was den möglichen Badegästen und Schwimmern bevorsteht. In den Freibädern BZA und Steinfeld. Aus Sicht des zuständigen zuständigen Dezernenten und Ersten Beigeordneten Martin Engelhard in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am gestrigen Dienstagabend in der Schlosshalle.

Lesezeit: 01:09 Minuten

Personalmangel. Reduzierte Öffnungszeiten. Verkürzte Saison. 

Die sich in Planung befindliche, millionenschwere Generalsanierung des Rebmeerbades, die im Wesentlichen das Freibad betrifft, ist nur ein Teil des Problems in der kommenden Saison. 

Ein ganz dicker Brocken ist die Personalsituation. Es seien keine Leute mehr zu finden, um ganz sicher einen laufenden Betrieb zu gewährleisten. 2 Leute seien allein 2025 aus dem Team ausgeschieden. Ersatz? Fehlanzeige. Zurzeit komme die Badepersonal-Mannschaft für BZA und Steinfeld zusammen auf gerade einmal noch auf 3,75 Stellen. Dabei stehe man auch nicht alleine da. Bei den Bädern in der ganzen Region gebe das gleiche Problem, so Engelhard.

Wie reagieren?

Trotz intensiver Personalsuche und geplant-verstärkter Anzeigenschalte für Mitarbeiter werde stark auf die Hilfe der DLRG gehofft. Und jeder, der entsprechende Kompetenzen habe, am Beckenrand zu stehen, sei willkommen, so Engelhard. Zur Verdeutlichung. Der Betrieb der beiden Bäder mit 3,75 Stellen funktioniere nur bei reduzierten Öffnungszeiten. „Und da darf auch niemand krank werden“, betonte Engelhard die angespannte Situation.

Die neuen Öffnungszeiten der Freibäder.

Steinfeld. Dienstags bis sonntags. 12 bis 19 Uhr. Morgens 2 und abends eine Stunde weniger.

BZA. Montags bis sonntags. 10 bis 20 Uhr. Morgens eine Stunde weniger.

Die Saison.

Beide Bäder starten erst am 4. Juni (Fronleichnam) in die Saison, die bereits theoretisch am 6. September, also nach 3 Monaten enden soll. Theoretisch dergestalt, dass bei einem tollen Spätsommer durchaus noch ein paar Öffnungstage angehängt werden könnten. 

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