In Workshops, Experimenten und bei der Arbeit an verschiedenen Schwerpunktthemen setzten sich die Schüler intensiv mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels auseinander, vertieften ihr Wissen und erarbeiteten konkrete Vorschläge für mehr Klimaschutz in LD. Zum Abschluss präsentierten sie ihre Ergebnisse und übergaben sie an Bürgermeister Lukas Hartmann.
Ideen werden nun geprüft. Was geht und was nicht.
„Die Kinder haben sich mit großem Engagement mit der Klimakrise auseinandergesetzt und viele konkrete Ideen entwickelt“, sagt Bürgermeister und Klimadezernent Lukas Hartmann. „Sie haben Fragen gestellt, Zusammenhänge erforscht und sich ein Wissen erarbeitet, mit dem sie uns inzwischen ganz selbstverständlich den Treibhauseffekt und die Wirkung von CO₂ erklären können. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sie die Folgen des Klimawandels wahrnehmen und sich Gedanken darüber machen, wie ihre Zukunft davon geprägt sein wird. Ihre vielen konkreten Vorschläge sind für uns ein wichtiger Impuls. Wir wollen ihnen zeigen, dass sie sich mit ihren Ideen und Fragen einbringen und ihre Stadt mitgestalten können. umsetzen lässt.“
Einige der Wünsche.
Sie reichen von Fahrradstraßen und häufigeren Geschwindigkeitskontrollen vor der Grundschule Godramstein über mehr Grün, Rasenflächen, Dachbegrünung und Wasserspender auf dem Schulhof der Thomas-Nast-Grundschule bis hin zu einer Biotonne und einem „Schulschwein“ an der Grundschule Wollmesheimer Höhe zur besseren Verwertung von Bioabfällen.
Die erste Kinderklimakonferenz wurde gemeinsam von der städtischen Klimastabsstelle, der Zooschule LD und der Rheinland-Pfälzischen Technischen Uni KL-LD entwickelt und vom Umwelt-Ministerium gefördert. Text. sp.