Einsatzbereitschaft wird gefährdet.
„Unsere hochengagierten Kräfte in der Blaulicht-Familie leisten tagtäglich Großartiges. Dass ihnen jedoch notwendige Ausbildungsplätze in dieser Größenordnung verwehrt bleiben, ist nicht nur enttäuschend, sondern gefährdet langfristig die Einsatzbereitschaft", kritisiert Koch. Grundlage seiner Kritik ist die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage.
Ausbildungsstau setzt sich fort.
Besonders alarmierend sei dabei, dass sich die Situation gegenüber dem Vorjahr weiter verschlechtert habe. „Statt Fortschritte zu machen, setzt sich der Ausbildungsstau fort. Mit spürbaren Folgen für die Motivation und Einsatzfähigkeit unserer Ehrenamtlichen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und widersprechen dem, was die Landesregierung in Sonntagsreden regelmäßig verspricht", so Koch.
Kapazitäten endlich „massiv“ ausweiten.
Zwar seien zumindest die priorisierten Lehrgänge zugewiesen worden, doch das reiche bei Weitem nicht aus. Koch mahnt. „Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Wer die Ausbildungskapazitäten nicht endlich massiv ausweitet, riskiert die Leistungsfähigkeit des Brand- und Katastrophenschutzes im ganzen Land."
Keine Ausreden, sondern Lösungen.
Er fordert daher eine landesweite Ausbildungsoffensive: „Was wir brauchen, sind keine Ausreden, sondern Lösungen. Unsere Einsatzkräfte verdienen die bestmögliche Ausbildung – nicht nur aus Respekt vor ihrem Engagement, sondern auch im Interesse der Sicherheit der Bevölkerung."
Koch. Wer Ehrenamt stärken will, muss es auch ermöglichen.
Abschließend betont Koch. „Wer ehrenamtliches Engagement stärken will, muss es auch ermöglichen. Die aktuelle Situation ist ein Weckruf. Nicht nur für den Kreis Südliche Weinstraße, sondern für ganz RLP." Text. sp.