3 Buchstaben. 3 Hilfsregionen.
FKB steht für Fröhliches Kunterbunt. Es steht für Hilfe in Südamerika. In Zentral-Afrika. Und in Indien. Einer von den „Motoren“ vor Ort. Nämlich der aus Togo war dieser Tage in der Südpfalz. Pater Marjan, seines Zeichens 77 Jahre alt. Er wurde im ostpreußischen Wartenstein geboren, im heute polnischen Teil, wo er bei dieser Gelegenheit in der Kirche St. Peter und Paul noch eine Messe gelesen hat.
Vom späteren Pabst zum Priester geweiht.
Der bescheidene, aber doch sehr klar auftretende Mann wurde von Bischof Wojtyla 1975 in Polen zum Priester geweiht. Ich selbst habe diesem Weih-Bischof Jahre später als Papst Johannes Paul II. in SP vor dem Dom die Hand geschüttelt.
Um zum Thema zu kommen, das genauso spannend ist, wie die Vita. Wie erwähnt, ist Pater Marjan 77 Jahre alt. Aber voller Energie. Abgesehen davon, dass der Mann, der 5 Sprachen fließend beherrscht, und irgendwann am Ende seiner Tage in Togo beerdigt werden möchte, rührt er, macht und tut. Missionieren ist das Eine. Das andere aber ist Entwicklungshilfe vor Ort. Unterstützt vom Fröhlichen Kunterbunt (FKB) BZA.
Der Macher & Organisator.
Dabei ist Marjan kein Betbruder. Er ist Manager. Helfer. Und Organisator. Er kann auch raubautzig werden, wenn etwas nicht läuft, wie besprochen. Dann wird der eine oder andere Mitarbeiter schon mal „in den Senkel gestellt“. Laut. Oder leise ...
Von Seelsorge zum Projekt Trinkwasser.
Noch im Jahr 1975, der Priesterweihe, entschloss sich Pater Marjan nach Togo zu gehen. Dauerhaft. Als Seelsorger. Ein Land das sich glaubensmäßig aus 30 Prozent Katholiken, 20 Prozent Protestanten und 50 Prozent Animisten (Naturreligion/en) zusammensetzt.
Vor Ort erkannte der polnische Geistliche recht rasch die Probleme in Sachen sauberes Trinkwasser. Besonders im südlichen Landesteil von Togo, wohin der Padre 1994 übersiedelte. In die Ortschaft K'Palime.
Seit 1997 Kontakt mit dem FKB.
1994 schließlich warf die deutsche Glaubens-Gemeinschaft auch einen Blick auf just diese Trinkwasser-Situation im südlichen Togo. So besuchte 1994 der Generalsekretär der Bischofskonferenz das west-afrikanische Land. Kontakte sind entstanden. In Folge arbeitet Pfarrer Marjan seit 1997 eng mit dem FKB BZA zusammen.
Wasserversorgung. 70 Brunnen gebohrt.
Und diese enge Zusammenarbeit hat was gebracht, wie der Pfarrer aus Polen im Gespräch mit suewpress.de berichtet. So wurden 70 Bohrungen in der Region vorgenommen, um an sauberes Trinkwasser zu kommen. In einer Tiefe von 70 bis 100 Metern. Auf den Punkt gebracht durch den Geistlichen. „Die Brunnen sind ein Segen.
Die Brunnen sind das eine …
Im Zentrum steht die Hilfe vor Ort. Aber nicht ohne den christlichen Glauben. So wurden unter der Federführung von Pater Marjan 2 Kirchen gebaut. Eine bietet Platz für rund 1000 Gläubige. Dazu kommen 3 Kloster. Er hat sich um den Bau von Schulen, Krankenhäusern, -Stationen, unter anderem für Lepra-Kranke und um die Gründung von Kitas gekümmert. Auch darum, dass Einheimische in Sozialarbeit ausgebildet werden und in Lohn und Brot stehen. Und dann noch einen Dachverband gegründet. Das OCDI. Gleichbedeutend mit der Caritas in Deutschland.
Und so viel mehr.
Oder. Um es mit den Worten von FKB-Chef Erich Klein zu sagen. „Seit er da ist, läuft es.“ Davon hat sich Klein mehrfach vor Ort überzeugt. Insgesamt 5 x sei er in Togo vor Ort gewesen. Im Übrigen alles auf eigene Kosten. Die Spenden gingen zu 100 Prozent in die Hilfsprojekte, so Klein. „Das Geld kommt an.“
Zum Abschluss. Ein großes Danke schön.
Pfarrer Marjan bedankt sich bei allen Spendern, vor allem bei den Schulen und beim Fröhlichen Kunterbunt BZA für die Unterstützung.
Das FKB-Fest-Programm.
Siehe Foto 2 in diesem Artikel.
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