Am Abend des 16. August kam es um 23.38 Uhr auf der B 9, Höhe Römerberg, nach einer Falschfahrt durch eine 64-jährige PKW-Fahrerin aus dem Großraum Bretten zu einem tragischen Frontalzusammenstoß, bei dem die Verursacherin selbst sowie zwei weitere Personen im Alter von 21 und 24 starben und eine 20-jährige Person schwer verletzt wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich die Frau auf dem Heimweg von SP aus verfahren und irrte über einen längeren Zeitraum umher. Der genaue Verlauf ihrer Irrfahrt ließ sich nicht mehr rekonstruieren. Kurz vor der Falschfahrt wurde die Fahrerin in GER gesichtet, wo sie laut Zeugenaussagen einen verwirrten Eindruck machte.
Orientierungslosigkeit Grund für Irrfahrt?
Die Ermittler gehen davon aus, dass Orientierungslosigkeit, begünstigt durch den Stress der Irrfahrt sowie die einsetzende Dunkelheit, dazu führte, dass die Frau versehentlich entgegen der Fahrtrichtung auf die B 35 auffuhr, die auf die B 9 übergeht. Den Ermittlungen zufolge kann eine suizidale Absicht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. So die Polizei. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay. Frei.