Fast alle Strecken gewonnen. Und Vereinsrekord geschwommen.
Erneut erfolgreichste Schwimmerin war Sophia Wisser (2008), die alle Jahrgangstitel über 50m, 100m und 200m Brust einheimste und dabei ihren Vereinsrekord über 100m Brust auif 1:17,73 steigerte. Sophia gewann außerdem die 100m Lagen und musste nur als Vizemeisterin über 200m Lagen der Mainzerin Ella Wricke den Vortritt lassen.
Auch Florian Nehring mit Vereinsrekord.
Einen weiteren Vereinsrekord schwamm Florian Nehring (2004) als Vizemeister über 50m Schmettern in 0:25,46 min, weiter2 2. Plätze errang Florian über 50m Freistil in 0:24,15 min und 100m Freistil in 0:53,52 min.
Gleich 2 x Gold für Janice Klingebeil.
Überraschend zweimal Gold gewann Janice Klingebeil (2007) über die für sie kurzen 100m und 200m Freistil in 1:05,48 min und 2:21,27 min, während sie auf ihre eigentlichen Hausstrecken, die langen Kanten über 800 und 1500m Freistil verzichtete.
Bestzeiten.
Eine unglaubliche Entwicklung machte Jan Haltmayer (2011), der über 100m Freistil als Fünfter in seinem Jahrgang in 1:01,78min fast an der Schallmauer kratzte, nachdem seine Bestzeit im Mai noch bei 1:18 war. In glänzenden 0:32,00 min war Jan bereits Jahrgangsmeister über 50m Rücken geworden und in 0:27,84 min schwamm er als Vierter über 50m Freistil eine weitere persönliche Bestzeit.
Bärenstarke Leistungen. Von Artur Dietz und Sarah Pilicek.
Mit 1:00,18 min war die Schallmauer für Artur Dietz (2009) über 100m Freistil noch einen Wimpernschlag zu hoch, sie sollte im nächsten Wettkampf fallen. Mit weiteren Bestzeiten gewann Artur in seinem bärenstarken Jahrgang Silber über 100m Lagen (1:07,02 min) sowie jeweils Bronze über 400m Freistil, 100m und 200m Schmettern sowie 200m Lagen.
Dreimal Bronze gewann Sarah Pilicek (2009) 100m Lagen, 200m Freistil und 200m Rücken, für ihre Bestzeiten über 200m Lagen und 50m Freistil wurde sie mit undankbaren 4. Plätzen nicht wirklich belohnt.
Treppchenplätze für Noah Winterr und Mathis Braune.
Als Dritte schwammen Noah Winter (2012) in 1:17,97 min und Mathis Braune (2011) über 100m Lagen auf das Siegertreppchen. Mathis schwamm in 1:19,16 min über 100m Brust erstmals unter 1:20 min. Noah hatte Pech und verlor als Schnellster über diese Distanz wegen eines Technikfehlers einen möglichen Titel.
Angemerkt.
Bei aller Freude über das durchweg erfolgreiche Abschneiden der TVBB-Schwimmer muss man bei nüchterner Betrachtung des Gesamtsituation feststellen, dass bei den Jahrgängen 2013 und jünger eine gewaltige Lücke klafft und Schwimmer, die wegen der kalten Wassertemperaturen im Freibad im Sommer zu Clubs in LD oder Wörth gewechselt sind, dort inzwischen Erfolge einfahren.