Die aktuell 56 Mitarbeiter seien im Laufe der Woche über die Situation unterrichtet worden, so Insolvenzverwalter Wiedemann. Der Betrieb gehe zunächst weiter. Die Gehälter der Belegschaft seien über Insolvenz-Geld für die kommenden 3 Monate gesichert, so Wiedemann.
Nun gelte es zuvorderst, dass der Betrieb erst einmal in Ruhe weiter laufe, so Insolenzerwalter Wiedemann. Es solle weiter produziert und die Kunden beliefert werden. Das sei derzeit die oberste Prämisse. In den nun anstehenden 4 Wochen werde versucht, den Betrieb unter Insolvenz-Bedingungen zu stabilisieren und zu erhalten. Gespräche mit Gläubigern, Investoren und Kunden hätten zunächst oberste Priorität. Das sei im Moment die Grundlage, so Wiedemann. Dann werde man weiter sehen. Ein positives Zeichen. Potenzielle Investoren hätten sich schon gemeldet. Mehr mochte Wiedemann jedoch nicht preisgeben.
ZI Druckguss ging aus der Siemens-Kran-Sparte Demag (Deutsche-Maschinenbau-AG hervor), die bundesweit mehrere Standorte hat(te). Eine größere Umstrukturierung des Demag-Unternehmens Anfang/Mitte der 2000er-Jahr brachte eine Zäsur und Neuaufstellung der Unternehmensstandorte mit sich. Die daraus folgende Demag-Cranes-and-Components konnte/wollte den Standort BZA nicht mehr halten. Er wurde verkauft und wurde zu ZI Druckguss, die anfänglich Straßenlampen für den Irak produzierten. Aber auch diese Form des Unternehmens hatte nicht lange Bestand und wurde wieder einmal veräußert.