In einem solchen Konzept werden in einem Beteiligungsprozess mit allen Akteuren ortsspezifische Hochwasservorsorgelösungen gesucht und die Eigenvorsorge aller Beteiligten gestärkt. Dabei sollen alle Handlungsfelder der Hochwasservorsorge im öffentlichen und privaten Bereich bearbeitet werden, also zum Beispiel technische Schutzmaßnahmen im öffentlichen Bereich, natürlicher Wasserrückhalt, hochwasserangepasstes Planen, Bauen und Sanieren, Sicherstellung der Ver- und Entsorgung, Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz, Information der betroffenen Bevölkerung, Schutzmaßnahmen an Gebäuden und Anlagen, Hochwasserversicherung und richtiges Verhalten bei Hochwasser.
Abschließend wurden dazu im vergangenen Jahr für den Kernstadtbereich Untersuchungen, Ortsbegehungen und eine erste Bürgerversammlung durchgeführt. Daraus resultierend konnten Beurteilungen der Gefährdungssituation bei Hochwasser und Starkregen erfolgen und in ein Konzept mit Maßnahmenvorschlägen ausgearbeitet werden.
Konzept-Vorstellung.
Dieses Konzept soll nun im Rahmen eines Bürgerworkshops im VG-Ratssaal am 3. Februar, ab 17.30 Uhr, der Bevölkerung präsentiert werden. Thematisiert wird auch die Frage, was bei Extremereignissen passieren kann und womit die Betroffenen zu rechnen haben. Da der Erfolg des Konzepts auch von einer intensiven Beteiligung aller Betroffenen und deren Ideen und Vorschlägen lebt, bitten die Veranstalter um rege Beteiligung aller Bewohner und Grundstückseigentümer der Kernstadt. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay. Frei.
Info.
Klimaschutzmanager der VG, Lars Masanek, unter Telefon 06346 301-147 oder per E-Mail an lmasanek@annweiler.rlp.de.