14.02.2026 - Bahnhof-Sicherheit. CDU fordert konkrete Konzepte.

Die Sicherheit im LDer Bahnhof und das Umfeld sollen verstärkt werden. Fordert die CDU.

LD. „Der LDer Hauptbahnhof ist der vielleicht am stärksten frequentierte Bereich in ganz LS. Deshalb begrüßen wir die aktuelle Initiative der Bahn für „mehr Sicherheit und Sauberkeit“ in diesem Umfeld nachdrücklich“, so Ralf Eggers, Peter Lerch und Oliver Blanz, die Spitzen von CDU-Stadtratsfraktion und Partei. 

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Damit dies aber nicht bei Worthülsen verbleibt, sondern in konkrete Aktionen umgesetzt wird, fordert die CDU ein Sofortprogramm für mehr Sicherheit im Umfeld des Hauptbahnhofes und des zentralen Bushalteplatzes. In den vergangenen zwei Jahren wurde in diesem Bereich fast jede Woche eine Straftat von der Polizei registriert. Besonders bedenklich, dass fast die Hälfte der registrierten Vorgänge Gesundheit und Leben bedrohten. 

Spitze des Eisberges.

Dabei sind dies nur die offiziell registrierten Taten. Es steht zu befürchten, dass die Dunkelziffer noch um einiges höher liegt. Laut Eggers „haben sich bei der CDU-Stadtratsfraktion einige Jugendliche und Erwachsene gemeldet, die von konkreten Bedrohungen und Einschüchterungen berichten. Der aktuelle Prozess gegen eine Gruppe Jugendlicher vor dem Landauer Landgericht scheint da nur die Spitze des Eisberges zu sein“. 

RLP-Monitor stellt LD schlechtes Zeugnis aus.

Auch der RLP-Monitor, der im Auftrag des MZer Landtages erstellt wurde, stellt Landau, wie manch anderen mittelgroßen Städten ein schlechtes Zeugnis aus. Die Sorge der Bürger vor Kriminalität ist hier mit 56 Prozent deutlich am höchsten. Und Blanz weist darauf hin, „dass dieses subjektive Unsicherheitsempfinden für das Wohlbefinden der Bürger von wesentlicher Bedeutung ist“. In diesem Kontext sieht er auch die Notwendigkeit Dunkelräume in Landau ausfindig zu machen und für eine, effektive, dimmbare Ausleuchtung ggfls. mit Bewegungsmeldern zu sorgen.

Bahn, Polizei und Ordnungsamt sollen zusammenarbeiten.

Die CDU-Repräsentanten wollen deshalb, dass in einer konzertierten Aktion der verschiedenen Polizeiebenen zusammen mit der Bahnverwaltung und dem städtischen Ordnungsamt alle Möglichkeiten zur Steigerung der Sicherheit in diesen Bereichen genutzt werden. „Hierzu gehört nach unserer Überzeugung auch eine intelligente Videoüberwachung, welche KI-gestützt inzwischen zielgenau und effizient eingesetzt werden kann“, so Lerch. In Städten wie Heilbronn und KL wird dies bereits praktiziert. Auch SP befindet sich in der Prüfung. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist „durchgängig positiv“. Nach einiger Zeit könnte dann auf der Grundlage einer ehrlichen Evaluation über den weiteren Einsatz entschieden werden.

Präsenz der Sicherheitskräfte stärken.

Weiterhin halten die CDU-Vertreter eine stärkere Präsenz der Sicherheitskräfte für notwendig. Präsenz schafft Vertrauen und schreckt dissoziales Verhalten ab. Da das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger oft nicht mit den offiziellen Zahlen der Polizei übereinstimmt, wäre eine Bürgerbefragung sinnvoll. 

„Die Maßnahmen müssen nach unserer Überzeugung sichtbar, wirksam und nachvollziehbar sein. Wie in Heilbronn könnte eine Kooperationsvereinbarung „Sicheres Landau“ diese Maßnahmen bündeln und damit wirksam einsetzen“, so abschließend Blanz, Eggers und Lerch. Text. sp. Foto. Creative Commons. Frei. 

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