Die Sanierung hätte nach dem Willen der Verwaltungsspitze eigentlich schon in der jüngsten VG-Ratssitzung beschlossen werden sollen. Doch der Rat verweigerte seine Zustimmung, weil erst einmal die gesamten Fakten und Vorschläge der in der Ratssitzung referierenden Planerin eines Bäderbau-Unternehmens in den Fraktionen besprochen werden sollten. Einfach Zeit, um eine Entscheidung zu treffen, zudem die Unterlagen zur Sanierung erst just vor der Sitzung den Ratsmitgliedern zugestellt worden waren. Bürgermeisterin Kathrin Flory konnte sich mit Ihrer Argumentation nicht durchsetzen, was denn in ein paar Wochen anders sei an den Fakten als jetzt.
Die Rede ist laut Expertin von derzeit rund 10,1 Millionen Euro. Ist-Stand derzeit. Allerdings ist das das Vollprogramm, das zum Großteil für das Freibad und zum kleineren Teil für das Hallenbad gedacht ist. Es müsse nicht alles, was vorgeschlagen sei, umgesetzt werden. Wie mehrfach berichtet, sind die Hauptleitungen für das Fun- und Nichtschwimmerbecken marode, waren zwischenzeitlich leck geschlagen, das Baby-Becken könnte verlegt werden, Installation von energiesparenden Wassertemperatur-Anlagen, etc. Text. rw.