Der Parkdruck ist enorm.
Das Fass zum Überlaufen gebracht hat das lange 3.-Oktober-WE. Sowie das gerade zurückliegende WE. Die 14, von den Stadtwerken betriebenen Wohnmobil-Stellplätze waren belegt. Das hielt die munter weiter eintrudelnden Wohnmobilisten, von denen jeder 2 Pkw-Plätze für sein Vehikel braucht, allerdings nicht davon ab, die für sie nicht gestatteten Pkw-Plätze in direkter Nachbarschaft zu belegen. Dazu sich auch in der angrenzenden Luitpoldstraße nieder zu lassen. Insgesamt 15 illegal parkende Wohnmobile haben wir von suewpress.de allein am 4./5. Oktober gezählt. Das sind 30 blockierte Pkw-Stellflächen. Und das vor dem Hintergrund, dass in direkter Nachbarschaft die alte Druckerei (Weinbergstraße) und der unterliegende Engel (Königstraße) derzeit saniert werden und dort ebenfalls für Handwerker und deren Maschinen Parkplätze weggefallen sind. Seit rund einem Jahr. Rund 30 an der Zahl.
Zur Frage von suewpress.de, was die Stadt und/oder Ordnungsamt gedenken, gegen diese Problematik zu unternehmen, heißt es, „dass Kontrollen durchgeführt werden“.
Des Weiteren. „Wir werden uns mit der Stadt abstimmen, ob hier noch konsequenter kontrolliert werden soll. Ziel ist es, ein besseres Gleichgewicht zwischen der Unterstützung des Tourismus und der Sicherstellung ausreichender Parkmöglichkeiten für Anwohner, Angestellten in der Stadt sowie Kunden zu finden.“
Konsequentere Kontrolle derzeit in Abstimmung mit der Stadt.
Auf die Frage von suewpress.de, „ob es eine gezielte, vor allem dauerhafte Kontrolle gibt, können wir mitteilen, dass es diese derzeit nicht gibt, da die Überwachung im Rahmen der allgemeinen Verkehrsüberwachung erfolgt und ,mit Augenmaß' durchgeführt wird“, so die VG-Verwaltung.
Strategie entwickeln.
„Gemeinsam mit der Stadt gibt es Überlegungen bezüglich einer umfassenden, langfristigen Strategie zur Kompensation der weggefallenen Parkplätze und zur generellen Lenkung des Wohnmobilverkehrs in der Herbstzeit. Wir sind bestrebt, eine Lösung zu finden, die sowohl den Interessen der Anwohner sowie Gewerbetreibenden als auch den Belangen des Tourismus gerecht wird.“ Teilt die VG-Verwaltung mit.
Fazit.
Es kommt was in Bewegung. Mal schauen was dabei herauskommt. Das ist auch dringend, und nicht langfristig, nötig. Um es mal ganz einfach zu formulieren. Wenn die Wasserflasche voll ist, geht nun mal kein Tropfen mehr rein. Wenn der Wohnmobil-Stellplatz in den Schlossgärten voll ist, muss der Wohnmobilist sich halt woanders umsehen und nicht einfach Anwohnern, Gewerbetreibenden, Schloss-Angestellten und Kunden die P-Plätze blockieren.