KI-gesteuerte Desinformationskampagnen, Ausspähaktionen per Drohne, Hackerangriffe auf deutsche Parteien und Paketbomben, die in Frachtflugzeugen explodieren. All das sind Elemente hybrider Kriegsführung. Hochrangige Militärs betonen, dass Russland mit solchen Maßnahmen bereits einen hybriden Krieg gegen Deutschland begonnen habe.
Deutlich höhere Ausgaben für die Bundeswehr sollen Deutschland daher auch im hybriden Feld verteidigungsfähig machen. Schließlich wurde der hybride Raum zwischen digitalen und konventionellen Waffen lange vernachlässigt.
Wo steht Deutschland im Bereich digitaler Verteidigung?
Doch welche Formen der hybriden Kriegsführung sind tatsächlich sicherheitsrelevant für Deutschland? Was bezwecken Russland und andere Akteure mit dieser Art von Angriffen? Wo steht Deutschland im Bereich digitaler Verteidigung und wie akut ist der Handlungsdruck?
Die Diskutanten.
Über diese Fragen diskutieren wir mit Dr. Christoph Heusgen und Prof. Haya Schulmann. Der Diplomat Dr. Christoph Heusgen war sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel, Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen und zuletzt Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. Prof. Haya Schulmann ist Professorin für Cybersicherheit am Institut für Informatik der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied im Direktorium des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE.
Die Begrüßung erfolgt durch Dr. Kristian Buchna (Stiftung Hambacher Schloss). Die Moderation hat Prof. Manuela Glaab (Frank-Loeb-Institut). Der Eintritt ist frei.
Anmeldung.
Es wird um Anmeldung mit Vor- und Zunamen per E-Mail an hambacher-gespraech@hambacher-schloss.de, Stiftung Hambacher Schloss – Hambacher Schloss 1832 gebeten. Text. sp. Foto. Netz. Frei.