„Wir freuen uns sehr, dass auch die zweite Runde unserer Fußverkehrs-Checks bei den Kommunen auf so großes Interesse stößt", betonte Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther bei der Bekanntgabe der Gewinner-Kommunen im Wirtschaftsministerium in MZ.
Stadtzentren attraktiver gestalten.
„Mit den Fußverkehrs-Checks machen wir den Kommunen ein niederschwelliges Angebot, ihre Innenstädte, ihre Dorfzentren attraktiv zu gestalten. Das erhöht die Aufenthaltsqualität und auch die Aufenthaltsdauer, wodurch die Innenstädte und Zentren belebt werden, wovon auch der Handel, die Cafés und Restaurants sowie Tourismus und Kultur profitieren. Die Fußverkehrs-Checks sind somit eine wichtige Maßnahme in unserem Instrumentenkasten der „Innenstädte der Zukunft", betonte die Staatssekretärin.
Fußgänger. Sicher und unbeschwert bewegen.
Attraktive Wegeverbindungen ermöglichen es Fußgängern, sich sicher und unbeschwert zu bewegen. Dadurch halten sie sich gerne in der Innenstadt oder im Ortskern auf und nehmen die Angebote von Handel, Gastronomie und Kultur ganz anders wahr als andere Verkehrsteilnehmer.
Fußverkehrs-Checks 2026 in zehn Gewinner-Kommunen.
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Birkenfeld
Kandel
Neustadt
Oppenheim
Pirmasens
Rockenhausen
Saarburg
Speyer
Trier
Die Fußverkehrs-Checks starten in Kürze und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Der Ablauf folgt einem standardisierten Verfahren. In einem Auftaktworkshop werden die Routen der Begehungen festgelegt und erste Hinweise und Anregungen gesammelt. Danach folgen zwei Begehungen als Herzstück des Formats sowie ein Abschlussworkshop, in dem konkrete Maßnahmenempfehlungen diskutiert und weitere Schritte vereinbart werden. Aufbauend auf Begehungen und Workshops erhalten die Kommunen unter anderem einen Status-quo-Bericht, eine Stärken-Schwächen-Analyse, einen Maßnahmenplan mit Prioritäten sowie Anregungen zur Verstetigung der Fußverkehrsförderung.
Fachlich begleitet werden die Fußverkehrs-Checks 2026 durch zwei kooperierende Fachbüros (Sweco GmbH und Planungsbüro VIA). Die Fußverkehrs-Checks werden vom Wirtschaftsministerium finanziert. Text. sp. Symbolfoto. Pixabay. Frei.